Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Heute möchten wir uns dem Thema „Lob“ widmen. Lob ist wichtig und bestärkt Kinder sowie Erwachsene darin, etwas was sie richtig gemacht haben wieder zu tun.

Mit Lob können wir also Menschen lenken und somit manipulieren.

Besonders ausgeprägt ist bei Kindern das Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung, was dazu führt, dass sie besonders Eltern gefallen möchten.

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Loben Eltern ihre Kinder, werden Kinder das Verhalten, für das sie gelobt wurden also auch sehr gerne erneut zeigen um wieder Anerkennung zu bekommen.

Hier gibt es jedoch mehrere Seiten zu beachten! Werden Kinder ständig gelobt, erwarten Kinder auch in Zukunft häufig gelobt zu werden, so dass ein ausbleiben der Anerkennung sich für das Kind wie eine Bestrafung anfühlt, auch wenn das Kind etwas „richtig“ gemacht hat.

Abgesehen davon, wird das Kind überwiegend nach den Vorstellungen der Eltern handeln und somit seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und auch Fähigkeiten zurück stellen, weil es das Grundbedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit befriedigen will.

Die Fähigkeit, eine Tätigkeit auszuüben, die selbstbelohnend ist, also eine Tätigkeit, die das Kind aus reiner Freude daran macht (unabhängig davon ob es einer außenstehenden Person gefällt) geht dabei verloren.

So kann man einige Erwachsene und Kinder beobachten, die ihre eigenen großen und kleinen Erfolge nur als solche anerkennen, wenn Sie ein Lob von außen bekommen haben. Erwachsen und Kinder, die Hobbys oder auch Berufe haben, die ihnen selbst keinen Spaß machen, nur weil es von außen anerkannt ist. Menschen, für die es wichtiger ist anderen zu gefallen, als sich selber gut zu tun.

Wichtig ist ein gesunden Maß an Lob. Lob, was Dein Kind darin bestärkt, dass es großartig ist und das es unglaubliches leisten kann und das dafür sorgt, dass Dein Kind in seine eigenen Stärken vertraut.

Eines der Ziele von Eltern ist es, ihre Kinder so zu begleiten, dass sie später in der Lage sind, ein Leben als Erwachsene selbstständig und möglichst voller Freude und erfolgreich zu führen.

Betrachten wir das Leben von Erwachsenen, also die Interaktion zwischen Dir und Deinem Mann oder Dir und Deiner Freundin, haben wir einen guten Anhaltspunkt wann ein Lob angebracht ist und an welcher Stelle es vielleicht übertrieben ist! Deinen Partner wirst Du nicht ständig dafür loben, wenn der Kaffee schmeckt, der Toilettendeckel immer wieder runter geklappt ist oder er sich die Zähne am Abend geputzt hat. Vielleicht wirst Du Dich bedanken und Dich darüber freuen, dass er Dir einen Kaffee aufgebrüht hat und Du wirst  ihm das eine oder andere Mal vor Freude um den Hals fallen, weil er die Kinder mit zum Einkaufen genommen hat, weil Du etwas Ruhe brauchtest. Dankbarkeit ist super schön und wichtig ;).

Finde das gesunde Mittelmaß!

Finde das gesunde Mittelmaß, indem Du beobachtest wann Du lobst und ob Du in dem Moment wirklich in Kontakt mit Deinem Kind bist und nicht nebenbei ein „toll“ Deinem Kind zuwirfst. Teil mit ihm Freude, die es in sich schon spüren kann und feiere mit Deinem Kind die Erfolge -die kleinen und die großen! Werde Achtsam dafür, aus welchem Grund Du Dein Kind lobst!

Viel Spaß beim Umsetzen und eine tolle Zeit wünschen Dir

Miriam und Cathrin



 

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
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