120 Wie löse ich ein Problem – Problemebene und Lösungsebene

Wie löse ich ein Problem – Problemebene und Lösungsebene


Heute geht es darum Probleme zu lösen. Vielleicht hast du auch schon davon gehört, dass Probleme nicht dadurch gelöst werden, dass man stundenlang oder sogar tagelang über sie redet oder nachdenkt. Oder wie man so schön sagt: „Die Lösung liegt auf einer anderen Ebene als das Problem“. In Coachings, der Familie oder im Bekanntenkreis können wir immer wieder feststellen, dass sehr viel über ein vorhandenes Problem geredet wird und dass es vielen sehr schwer fällt sich von dem Problem zu lösen und über mögliche Lösungen nachzudenken, zu reden oder auch Dinge auszuprobieren, die einem helfen eine Lösung zu finden.
Doch wer immer in Problemen denkt, fühlt sich schnell als Opfer der Umstände und wird das Gefühl haben nichts verändern zu können. Daher laden wir dich ein mit auf die Lösungsebene zu springen.

Dieser Podcast erscheint wöchentlich. Wie du ihn ganz leicht auf deinem Smartphone abonnieren kannst erfährst du hier.


Shownotes:

Skript Folge 120

(Leider haben wir im Skript nicht immer alle Informationen aus dem Podcast zusammentragen können. Daher empfehlen wir dir, die gesamte Folge anzuhören. Oben findest du den Player dieser Folge ;))

Heute geht es um Probleme und darum, wie du sie lösen kannst.

Die Lösung ist immer auf einer anderen Ebene als das Problem!

Was uns in Coachings, Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer wieder auffällt ist, dass es viele Menschen gibt, die lang und breit und viel über ihr Problem reden. Sobald man versucht einen kleinen Schritt in Richtung Lösung zu gehen, dauert es nur ein paar Sekunden und es geht wieder um das Problem.

Doch noch nie wurde ein Problem dadurch gelöst, dass man die ganze Zeit darüber geredet oder darüber nachgedacht hat.

Früher, so können wir uns erinnern, war es auch bei uns ein Zeichen von guter Freundschaft lange über ein Problem zu reden. Es hat zusammengeschweißt und man ist sich näher gekommen auch, wenn wir dabei nie auf eine Lösung gekommen sind.

Dadurch, dass man immer wieder neue Seiten des Problems findet, wird sich ein Gefühl von so einer Art Erfolg einstellen und dafür sorgen, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Es war auch ein Zeichen von Intelligenz und erwachsen sein, jeden einzelnen Blickwinkel eines Problems gefunden und durchleuchtet zu haben. Und nach den Gesprächen gab es kein „ich gehe daraus und mache tatsächlich etwas anders oder probiere etwas anderes“ und nicht mal ein „ich denke ab jetzt etwas anderes“.

Das was wir euch in diesem Podcast mitgeben möchten ist, einfach mal von der Problemebene auf die Lösungsebene zu wechseln. Denn die Frage um die es geht ist ja: „Wie löse ich ein Problem?“

Der erste Schritt ist, aufzuhören ständig über das Problem zu reden und/oder darüber nachzudenken. Außerdem könntest du dir Wahlmöglichkeiten aufschreiben, die dir helfen könnten dein Problem zu lösen. Du kannst dir die Frage stellen „was könnte ich anders machen um eine Lösung zu finden? Auf diese Weise redest du über neue Möglichkeiten, darüber was du ausprobieren kannst -was du anders machen kannst.

Das Gehirn arbeitet auch hier nach dem gleichen Prinzip. Redest du die ganze Zeit über dein Problem, dann findest du immer wieder neue Seiten deines Problems wie z.B. Gründe dafür, dass es dir so schlecht geht oder wer alles dafür sorgt, dass du das Problem hast.

Sprichst du allerdings über die Lösung, findet dein Gehirn auch immer mehr Wege zur Lösung zu kommen.

Je mehr wir also darüber sprechen oder nachdenken wie die Lösung aussieht, desto mehr Ideen und Wahlmöglichkeiten werden wir finden.

Dabei ist es völlig egal, ob die Ideen realistisch sind oder nicht, ob sie bescheuert sind oder nicht. Denn dadurch entsteht Kreativität, die Eigenschaft, die wir für eine Lösungskompetenz brauchen.

All die Möglichkeiten, die dir einfallen, sind wie ein Lösungscocktail in deinem Kopf und dein Gehirn wird im entspannten Zustand die relevanten Ansätze rausfiltern und dir zur Lösung verhelfen.

Für viele von uns ist es nicht schwer Standardlösungen zu finden, die sie bei kleineren Problemen relativ schnell abrufen können.

So z.B. wenn etwas kaputt gegangen ist zu wissen, dass es bei einem bestimmten Einkaufsladen Ersatz zu kaufen gibt und es in den Tagesablauf einzubauen den Ersatz zu besorgen.

Worauf viele nicht trainiert sind, ist Lösungen zu finden, die außerhalb der Norm liegen und für das Lösen von Problemen gebraucht werden, die von den alltäglichen Herausforderungen abweichen. Reichen die Standardlösungen also nicht um dein Problem zu lösen und du hast vielleicht sogar schon eine Vielzahl dieser Standards ausprobiert und dir damit evtl. sogar weitere Probleme geschaffen, dann ist es an der Zeit neue alternative, kreative Lösungen bzw. Lösungswege zu finden, die so bei dir noch nicht dagewesen sind. Und das funktioniert nicht auf der Problemebene, sondern nur dadurch, dass du auf die Lösungsebene gehst, über Lösungsmöglichkeiten nachdenkst und offen für die Ideen bist, die daraus entstehen.

 

Wenn du dich immer auf der Problemebene befindest, wirst du immer mehr das Gefühl haben Opfer der Umstände zu sein.

Als Opfer jedoch kannst du nichts verändern, so dass du von außen abhängig bist ob sich dein Problem löst oder nicht. Das kann z.B. der Fall sein, wenn du seit langer Zeit keine Arbeit findest und sich deine Gedanken nur darum kreisen wie ungerecht die Firmen sind, dass es keine freien Stellen in deiner Branche gibt, dass alle Arbeitgeber schlecht bezahlen und die Mitarbeiter ausbeuten…. Denkst du in dieser Art und Weise, dann wirst du schwerlich eine neue Arbeitsstelle finden, die deinen Vorstellungen entspricht. Wechselst du allerdings und denkst über Möglichkeiten nach, dann wirst du Ideen haben. Dir wird vielleicht einfallen, dass du in einer Firma ein kostenloses Praktikum machen könntest, welches dir einen Einstieg ermöglicht. Oder dass du dich initiativ bewerben könntest auch wenn es keine Stellenanzeige gibt. Vielleicht auch, dass du deine Bewerbung witziger gestalten könntest. Oder dass du eine Fortbildung machen kannst.

Immer dann, wenn du dich mit der Lösung befasst, wirst du vor Augen haben was du wirklich möchtest, du wirst das positive Ergebnis vor dir sehen.

Ohne das positive Ergebnis zu sehen, wirst du nicht auf der Lösungsebene ankommen. Du hast ein Zeil vor Augen, sobald du auf die Lösungsebene wechselst.

Daher ist es unglaublich wichtig darüber nachzudenken was sich verändern soll. Das Problem ist nur dafür da einen Kontrast zu schaffen und du darfst darüber nachdenken, was du stattdessen möchtest.

Stell dir mal vor, du würdest statt 4 Stunden mit einer Freundin über dein Problem zu reden 4 Stunden darüber sprechen was es für Lösungsmöglichkeiten gibt ;)!

Wir wünschen dir einen fantastischen Aufenthalt auf der Lösungsebene und jede Menge Spaß mit deinen Erfolgserlebnissen.


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