Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Umgang mit Geld spielerisch lernen

Wünschen sich nicht alle Eltern, dass ihre Kinder später mit Geld gut umgehen können, keine Schulden machen und finanziell abgesichert sind? Und wusstest du, dass bereits Kleinkinder anfangen den Umgang mit Geld spielerisch zu lernen? In dieser Podcast-Episode erfährst du den ersten wichtigen Schritt, der dein Kind auf den Umgang mit Geld vorbereitet. Und diesen ersten Schritt solltest du nicht verpassen ;).

Viel Spaß beim Umsetzen wünschen dir 

deine Miriam und Cathrin


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

Wie Kinder den Umgang mit Geld spielerisch lernen - der erste Schritt Heute haben wir ein neues Thema für euch. Es geht um das Thema Geld und wie Kleinkinder den Umgang mit Geld spielerisch lernen. 

Genauer gesagt geht es um den ersten Schritt, die eine Idee, die auch in der Persönlichkeitsentwicklung genutzt wird, um Erwachsene wieder in eine gute Beziehung mit Geld zu bringen. 

Kennst du das Phänomen, dass die meisten Menschen nur noch mit Kreditkarte bezahlen?

Viele Erwachsene haben kaum Bargeld im Portemonnaie und Geld ist nur noch eine Zahl, die sie hin und wieder sehen, wenn sie ihr Konto aufrufen. 

Dadurch ist das Gefühl für Geld, dafür dass Geld fließt verloren gegangen. Übrig bleiben nur noch – sehr häufig auch negative- Glaubenssätze über Geld. Daher ist die eine Sache, der erste Schritt damit Kinder den Umgang mit Geld spielerisch lernen, dass Eltern wieder mit Bargeld bezahlen. 

Umgang mit Geld spielerisch lernen mit KleinkindernKleinkinder müssen sehen, wie sich Geld bewegt. 

Sie dürfen spüren wie sich Geld anfühlt, wie es ist, wenn es aus dem Geldautomaten kommt und ins Portemonnaie wandert. Wie es genutzt wird und wie es andere unterstützt und wieder zurück fließt. Dabei geht es nicht nur um Kleingeld, sondern auch darum wie sich Geldscheine in Kleingeld verwandeln und umgekehrt. 

Es ist ähnlich wie mit dem Handy. Wir steuern inzwischen super viele Dinge damit.

Wir machen Musik an über das Handy, gucken nach dem Fernsehprogramm, kommunizieren mit lieben Menschen über WhatsApp, telefonieren, steuern teilweise Autos, erledigen unsere Bankgeschäfte, lesen darauf und vieles mehr. Kinder sehen uns also zunehmend am Handy und sehen nicht mehr was wir eigentlich tun. Früher sind wir zur Stereoanlagen gegangen um Musik zu machen, haben in die Fernsehzeitung geschaut, haben ein separates Telefon genutzt, sind zum Bankschalter gegangen. Kleinkinder können die Komplexität nicht erfassen und sehen uns nur noch an unserem Smartphone. Kein Wunder also, dass bereits Kleinkinder ständig ans Handy wollen. 

Den Umgang mit Geld spielerisch lernen - Wenn wir wieder bar zahlenZahlen wir immer mit Karte, ist es für Kinder schwer den Umgang mit Geld spielerisch zu lernen. 

Denn auch hier können sie die Komplexität nicht erfassen, die sie brauchen um eine gute Beziehung zu Geld aufzubauen. 

Wenn Kinder etwas Konkretes haben und sehen was passiert, wenn sie einen 20 Euro Schein beim Einkaufen der Kassiererin geben und einen Schein und etwas Kleingeld zurück bekommen, kann das Gehirn anfangen etwas zu verarbeiten und eine Struktur damit aufbauen. Sie beobachten es bei ihren Eltern und machen eigene Erfahrungen. Kinder spiegeln ihre Eltern auf vielfältige Weise, so auch im Umgang mit Geld.

Zahlen Erwachsene mit Karte, dann sieht das Kind nicht was im Hintergrund passiert. 

Um das zu erkennen, müssen Prozesse, die im Hintergrund laufen ins Bewusstsein geholt werden. Dies geschieht, sobald wir wieder anfangen den Großteil bar zu bezahlen. So können wir gemeinsam mit Kindern lernen, was Geld überhaupt ist.

Den Kindern die Unterschiede aufzuzeigen, wie sich Geld anhört, anfühlt, verschieden aussieht. Dass sich Kleingeld anders anhört als Scheine. Dass viel Geld immer Scheine sind, so wie wir es aus Filmen kennen – der Koffer voller Scheine. Das was Gewicht und Fülle bringt ist das Kleingeld und das, was viel wert ist, sind die Scheine. 

Negative Glaubenssätze wie: „Geld ist schmutzig“ entstehen schon in frühen Kinderjahren. Sie entstehen durch Sätze wie: „Wasch dir die Hände, wenn du Geld angefasst hast!“. Und sie prägen mitunter ein Leben lang.  

Umgang mit Geld spielerisch lernen - Was Eltern über Geld glaubenAls Eltern zu hinterfragen, was man selber über Geld glaubt und wie man mit Geld umgeht ist ein wichtiger Teil davon, wie Kinder den Umgang mit Geld spielerisch lernen. 

Kinder sollten daran teilhaben, es darf zum Alltag gehören und sollte nicht nur ein Kaufmannsladen-Spiel sein. So wird dein Kind Spaß daran haben und mehr und mehr die Bedeutung von Geld verstehen und es wird auf natürliche Weise und spielerisch den Umgang mit Geld lernen.  

Wir müssen kleine Kinder nicht mit Spielzeug fördern, um ihnen etwas zu vermitteln, es braucht den Alltag als Spiel!

Daher ist unser Tipp, der erste Schritt wieder einen Raum zu schaffen, in dem ihr mit Geld spielerisch umgeht, weil ihr Geld tatsächlich in die Hand nehmt. 

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
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