Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Probleme mit Kindern

Diesmal sprechen wir darüber, wie Vertrauen und die Erwartungshaltung der Eltern das Verhalten von Kindern stark beeinflussen können. Eine Beobachtung, die Miriam auf einer Feier machen konnte zeigt, wie Probleme mit Kindern entstehen können. Ein konkretes Beispiel, welches auch dir zeigt, dass Veränderung im Verhalten deines Kindes aus der Veränderung in deinem Verhalten resultieren kann. 

Je mehr Vertrauen wir Kindern entgegenbringen, desto mehr werden sie uns überraschen!


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

Probleme mit Kindern - Wo problematisches Verhalten herkommen kannMiriam hat wieder eine Beobachtung gemacht, die aufzeigt, wo problematisches Verhalten bei Kindern herkommen kann. 

Manchmal gibt es Probleme mit Kindern, weil sie immer gegen alles ankämpfen, um das man sie bittet oder man sogar Aggression bei Kindern beobachten kann, sie rumschreien oder Sachen durch die Gegend werfen. 

Dieses Verhalten hat in den meisten Fällen nichts mit dem Kind zu tun. 

Es hat häufig mit der Art und Weise zu tun, wie Eltern auf ihre Kinder reagieren. Oder mit dem, was vorher passiert ist und damit, in wieweit die Kinder überladen oder emotional überfordert sind. 

Probleme mit Kindern - Eltern haben einen großen EinflussWelchen Einfluss die Reaktion der Eltern auf ihr Kind haben, konnte Miriam auf einer Geburtstagsfeier beobachten. 

Als Miriam mit ein paar Erwachsenen und ihrem Sohn auf einer Wiese rumtobte, kamen zwei Kinder und wollten mitspielen. Beim rumlaufen ist es passiert, dass Miriams Sohn auf dem Schoß des einen Jungen gelandet ist. Der Junge war etwa 3 Jahre alt und guckte zuerst ein wenig irritiert, nimmt den kleinen und hilft ihm wieder auf die Füße. Er nimmt ihn anschließend an die Hand und läuft mit ihm weiter. Er achtet die ganze Zeit auf ihn und geht sehr liebevoll mit ihm um. 

Als Mick dann einen Stapel von Stöckern entdeckte, fand auch der 3 Jährige Junge einen tollen und auch langen Ast und spielte begeistert damit. 

Irgendwann fing der Junge dann an, den Ast auf einen Metallgegenstand zu hauen. Weil Mick direkt dahinter stand, hat Miriam ihn gebeten etwas vorsichtig zu sein. Der 3 Jährige drehte sich um, hat Mick gesehen und ist etwas weggegangen, um dann zu versuchen den Stock über seinem Kopf zu drehen. 

Alles war total harmonisch, der Junge war achtsam und alles lief friedlich ab. 

Als der Vater des Jungen aus der Ferne sieht, dass sein Sohn mit dem großen Stock spielt, kommt er angerannt, schreit ihn an, dass er doch aufpassen soll. Dass da ein Kleines Kind ist und dass ganz viel passieren kann und dass er den Stock weglegen solle. 

Sichtlich nicht begeistert rennt der Kleine von seinem Vater weg, während dieser seinen Unmut weiterhin lautstark äußerte. 

Bei der anschließenden Diskussion konnte Miriam beobachten, wie sich die Körperhaltung des Jungen veränderte. 

Er ging immer mehr in Gegenwehr. Miriams Sohn fand das alles sehr spannend und rannte hinterher, weil er mit dem Stock spielen wollte. Als Mick dann stolperte ging das Gemecker des Vaters von vorne los. Und prompt veränderte sich das Verhalten des kleinen Jungen Mick gegenüber. Auf einmal war es nicht mehr so, dass er ihm half, als er hingefallen war. Sondern auf einmal schupste er Mick und drückte ihn fest. 

Probleme mit Kindern - Das Verhalten sollte von Fürsorge geprägt seinDas Verhalten war plötzlich von Aggression geprägt und nicht mehr von Fürsorge. 

Auf einmal war es so, dass der Junge seinen Frust an Mick ausgelassen hat. Eine Art Kettenreaktion bei der der Unmut immer an den nächst Kleineren weitergegeben wird.  

Am Anfang hat alles gut funktioniert. Der Junge war vorsichtig mit Mick und Miriam war da und hat aufgepasst. Als der Vater seinen Sohn mit dem Stock gesehen hat, hatte er vielleicht ein Bild davon im Kopf, was alles passieren könnte. Vielleicht ist auch schon häufiger etwas passiert, wenn der Junge mit Stöckern gespielt hat, so dass der Vater so massiv reagierte. Der Vater hatte gewiss nur die Absicht Mick und seinen Sohn zu beschützen und handelte daher auf diese Weise. 

Durch Vorannahmen mit denen er auf sein Kind zugetreten ist, hat dafür gesorgt, dass sein Sohn ihm exakt dieses Verhalten auch gespiegelt hat. 

Die Vorannahmen dass sein Kind unvorsichtig ist, dass es mal wieder nicht hört, dass es aggressiv gegenüber einem kleinen Kind ist und dass es das nicht unter Kontrolle hat. Das hat natürlich wiederum bei dem Vater dafür gesorgt, dass er sich in seinen Vorannahmen bestätigt sieht. Für den Vater also in gewisser Weise eine legitime Handlung. 

Es ist sozusagen ein Loop – ein Kreislauf, der sich immer wiederholt. 

Fängt man nicht an, an einem Punkt etwas zu verändern, dann wird es immer weiter so laufen. Was man an diesem Beispiel sehr gut erkennen kann ist, dass wenn es Probleme mit Kindern gibt, es auf das Verhalten der Eltern ankommt. Es kommt darauf an, wie man die Situation beurteilt und mit welchen Vorannahmen man in eine Situation startet. Eltern können mit ihrem Verhalten das Verhalten ihrer Kinder massiv beeinflussen. Und Eltern tun das jeden Tag – positiv wie negativ. Kinder spiegeln ihre Eltern, ihre inneren Einstellungen und ihre Gefühle. 

Probleme mit Kindern - Es ist wichtig Kindern zu vertrauenGibt es Probleme mit Kindern ist es enorm wichtig, wieviel Vertrauen wir ihnen entgegenbringen. 

Es ist wichtig selbst mit Ruhe auf die Situation schauen zu können und Entscheidungen zu treffen, die dem Kind helfen anders zu handeln. Das ist genau das, auf was wir in unserem Online-Kurs hinarbeiten. Damit Mütter nicht die Angst haben „Oh Gott, was ist wenn was passiert?“; „Oh Gott, was ist, wenn mein Kind fies zu einem anderen Kind ist?“. Nicht mehr das Gefühl zu haben sofort eingreifen und handeln zu müssen. Sondern die Ruhe zu haben, mit eigenen Bildern und Gedanken umgehen zu können und mehr und mehr dahin zu kommen, wie sehr sie ihrem Kind vertrauen können. 

Denn dann kannst du in einen neuen Loop wechseln, um die Momente wahrzunehmen, in denen du deinem Kind vertrauen kannst. 

Um mehr und mehr zu erkennen, wie liebevoll, aufmerksam und vorsichtig dein Kind ist. 

Probleme mit Kindern - Gemeinsam eine Lösung finden bei Problemen mit KindernUnd um zu sehen, dass wenn es mal ein Problem mit Kindern gibt, dass es von dem Kind nicht geplant war und ihr gemeinsam dieses Problem lösen könnt. 

Je mehr Vertrauen wir Kindern gegenüber bringen können, desto mehr werden sie uns damit überraschen, wieviel wir ihnen schon vertrauen können. Und je mehr Eigenverantwortung können wir ihnen übertragen, damit sie ihr Selbstbewusstsein entwickeln können.

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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