112 Wie du deinem Kind hilfst nicht in die Opferrolle zu gehen

Wie du deinem Kind hilfst nicht in die Opferrolle zu gehen

Heute hat Miriam eine Bitte an dich ;). Sie lernt mal wieder für eine Prüfung und merkt, dass sie liebend gerne in die Opferrolle springen möchte um möglichst viel Aufmerksamkeit und Hilfe zu bekommen. Eine blöde Struktur, vor allem, weil ihr, zumindest aus der Familie, keiner so richtig helfen könnte und es auch noch vom Lernen abhält. Daher bittet sie dich von Herzen, dass du darauf achtest wo deine Aufmerksamkeit hingeht und welches Verhalten du bei deinem Kind damit verstärkst.

Dieser Podcast erscheint wöchentlich. Wie du ihn ganz leicht auf deinem Smartphone abonnieren kannst erfährst du hier.


Shownotes:

Der Podcast kurz und knapp (Skript)

Wie du deinem Kind hilfst nicht in die Opferrolle zu gehen

Miriam hat bei sich die Struktur festgestellt, dass sie glaubt, wenn sie nur doll genug leidet, dass dann jemand kommt und ihr beim Lernen für ihre Prüfung hilft. Das hält sie manchmal vom Lernen ab, weil sie um z.B. mehr Aufmerksamkeit zu bekommen lieber erzählen möchte wie schwer es gerade ist und dass sie nicht weiter kommt.

Doch oft kommt auch der Punkt wo andere im engeren Umfeld nicht helfen können und man selber etwas tun muss um weiter zu kommen. Das Jammern hilft also nicht wirklich und kann einen auch der Möglichkeit berauben über sich hinaus zu wachsen.

Der Ursprung einer solchen Struktur kann z.B. daher kommen, dass es bei guten Zensuren in der Schule für dich weniger Aufmerksamkeit gegeben hat als dein Bruder/deine Schwester für schlechte Zensuren bekommen hat. Da macht es für das Unterbewusstsein schon Sinn in die Opferrolle zu schlüpfen, weil Aufmerksamkeit das Grundbedürfnis nach Verbundenheit befriedigt.

Beobachte mal ob es bei dir mehr Aufmerksamkeit gibt für etwas was nicht so gut läuft oder jemand mal nicht so gut drauf ist bei euch. Und wenn mal etwas richtig gut funktioniert oder total toll ist, ob dann die gleiche Intensität an Aufmerksamkeit folgt oder es vielleicht schneller wieder abflacht. Besonders dann, wenn gleichzeitig etwas positiv ist und etwas schlecht, kann man gut beobachten wo die Aufmerksamkeit hingeht.

Oft wird mehr Aufmerksamkeit auf das Negative gegeben, weil wir mitleiden und helfen möchten.

Manchmal ist es sogar so, dass andere Aufgaben nicht erledigt werden müssen -wie z.B. im Haushalt helfen- damit man Zeit hat zu lernen. Es sind Vorteile mit  der „Opferrolle“ verknüpft.

  • Daher beobachte dich im Alltag, wie die Gewichtung deiner Aufmerksamkeit ist.
  • Wieviel Energie gibst du den positiven Ereignissen und wieviel den negativen?
  • Wie oft hörst du dir positive Sachen an und wie oft das, was negatives passiert ist?
  • Kannst du bei negativen Erzählungen die Aufmerksamkeit wieder auf das Positive lenken oder auf das Ziel?

Glücklich sein bedeutet auch, den Fokus auf das Positive zu lenken und Kinder dürfen lernen, dass es Vorteile hat glücklich zu sein. Denn sobald die Vorteile überwiegen in der Opferrolle zu sein, wird das Gehirn dafür sorgen, dass die negativen Ereignisse im Leben mehr Gewicht bekommen.


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