Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Kooperation bei Kleinkindern

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass dein Kleinkind nicht kooperiert? Dein Kind hört nicht auf dich und macht häufig nicht das, was du dir von ihm wünscht? Diesmal gehen wir auf das Thema Kooperation bei Kleinkindern ein. Wir sprechen darüber, dass Kinder immer etwas zur Gemeinschaft beitragen und kooperieren wollen. Das zu erkennen, kann ein riesen Geschenk für dich und deine Familie sein.

Viel Spaß beim Hören wünschen dir

Miriam und Cathrin


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

 

Wir haben das Gefühl, dass in der Brust der Mutter häufig 2 Herzen schlagen. Auf der einen Seite möchten Mütter schon, dass ihr Kind das macht, was sie sagen. Und auf der anderen Seite möchten sie, dass das Kind eigene Entscheidungen treffen darf. Sie wissen, dass ihr Kind eine eigenständige Persönlichkeit ist und möchten ihrem Kind nichts überstülpen. 

Kleinkind kooperiert nicht - ist dein Kind gegen dich?Es geht also um Kooperation bei Kleinkindern. Und es geht um die Frage, ob Kinder oft auch gegen die Gemeinschaft angehen. 

Wollen Kinder nicht das machen, was die Eltern erwarten oder können sie vielleicht manchmal die Erwartungen nicht erfüllen?

Betrachtet man Kleinkinder in Urvölkern, kann man erkennen, dass Kooperation bei Kleinkindern sehr wichtig ist. 

Es ist das Bestreben eines jeden Kindes zur Gemeinschaft beizutragen und die Erwartungen der Gemeinschaft zu erfüllen. Dieses Bestreben ist auch in deinem Kleinkind vorhanden, weil es von Anfang an dafür sorgt, die Geborgenheit der Gemeinschaft zu erfahren, um sein Überleben zu sichern. Ist also aus unserer Sicht die Kooperation bei Kleinkindern nicht vorhanden, dann liegt es nicht an den Kindern selbst. Es liegt vielmehr an den Eltern oder anderen Bezugspersonen des Kindes. Dabei geht es nicht darum, dass Mütter riesige Fehler machen und an allem Schuld sind. Es geht darum, dass wir alle, die mit Kindern leben, die Kooperation bei Kleinkindern und auch älteren Kindern wieder erkennen können. Es geht darum, dass wir lernen selber wieder zu kooperieren. Und darum, es den Kindern wieder leichter machen, zu erkennen, wie sie uns unterstützen können. 

Denn erkennen Eltern den Willen, die Bemühungen und die vielen Momente in denen ihr Kind ihren Erwartungen entspricht, dann verändert sich vieles im Umgang miteinander. 

Dann ist harmonisches Familienleben wieder möglich und es kehrt mehr Entspannung in den Familienalltag ein.

Kooperation bei Kleinkindern funktioniert nicht wenn sie überfordert sindFindet Kooperation bei Kleinkindern nicht statt, dann hat es meistens mit Überforderung zu tun. 

Oder damit, dass es nicht weiß wie es in dem Moment kooperieren soll. Sie versuchen dann ganz oft etwas zur Gemeinschaft beizutragen und es wird nicht gesehen. Die Versuche der Kooperation bei Kleinkindern laufen dann sozusagen ins Leere. Vielleicht interpretieren Eltern die Versuche ihrer Kinder auch anders und denken, dass ihr Kind sie ärgern will. Doch das wollen Kinder nicht – sie wollen nicht ärgern ;)! 

Es ist einfach so cool zu sehen, wie sehr Kinder ihrer Mutter helfen wollen, ihrem Vater und ihren Geschwistern.

Daher gibt es auch eine Lösung, wenn viel Kampf, schlechte Geschwisterbeziehungen oder viel Eifersucht im Familienleben vorkommt. Weil das nicht den natürlichen Drang nach Zugehörigkeit und dem Willen zur Gemeinschaft dazuzugehören entspricht. 

Manchmal braucht es etwas Zeit, bis Kinder die Kooperations-Fähigkeit in sich wiederfinden. 

Manchmal bedarf es einer Verhaltensveränderung oder einen Kooperation-Willen der Eltern, um die Kooperations-Fähigkeit des Kindes wieder zu aktivieren. Und der wichtigste Schritt ist eine andere Perspektive einzunehmen, um zu erkennen, wann Kinder alles kooperieren oder wann sie helfen. Kooperation bei Kleinkindern kann auch mal bedeuten, dass die Kinder in verschiedenen Momenten nichts tun, weil sie dann ruhig sind und uns den Raum geben für das was wir gerade tun wollen. 

Kooperation bei Kindern und Erwachsenen bedeutet sich zu einigenKooperation ist eine Einigung und bedeutet nicht, dass Eltern etwas wollen und dass dieses durchgesetzt wird. 

Zu kooperieren bedeutet ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und auf einander Rücksicht zu nehmen. 

Fangen Eltern dann an, ihre Kinder richtig wertzuschätzen und entsprechende Rückmeldung zu geben, fühlt sich Kinder in ihrer Kooperationsbereitschaft gesehen und werden es auch in Zukunft zeigen, weil es ein natürliches Verhalten ist. Ganz egal wie schwierig es gerade ist, es macht den Blick wieder so viel liebevoller, wenn man erkennt wo das Kind etwas zur Gemeinschaft beiträgt. 

Denn Kinder müssen im Alltag sehr oft die Dinge tun, die andere von ihnen erwarten und tun das bereitwillig, solange es ihre Kapazität zulässt. 

Erkenne die kleinen Momente, in denen dein Kind ganz kurz wartet, bis es eine Frage stellt, weil du gerade mit deinem Partner sprichst. Den Moment, in dem es sich noch kurz zusammen reißt, in dem es seine Sachen einpackt, am Esstisch sitzen bleibt, weil du noch nicht fertig bist, sich die Schuhe anzieht, ein Papier in den Müll schmeißt, dich in den Arm nimmt … es gibt so viel zu entdecken in den Kindern! Und sobald du sie erkennst, kannst du dein Kind mehr und mehr wertschätzen und ihnen eine Rückmeldung geben. Anstatt negative Rückmeldungen zu geben, wenn das Kind gerade nicht (oder nicht mehr) in der Lage ist so zu handeln wie es den Erwartungshaltungen anderer entspricht. 

Du kannst darauf vertrauen, dass dein Kind teil der Gemeinschaft sein will. 

Dein Kind will das immer, ganz egal wie sehr du das Gefühl hast, es arbeitet gegen dich. Und du darfst deine Wahrnehmung weit machen, um zu sehen, wo es das schon tut!

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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