Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Kommunikation mit Kleinkindern

In dieser Podcastfolge erzählt Miriam dir davon, was eine kleine Veränderung in der Kommunikation mit Kleinkindern ausmachen kann. Ein „muss du..“ oder „möchtest du…“ macht häufig schon einen großen Unterschied in der eigenen Einstellung, sowie in der Reaktion des Kindes. Miriam konnte genau das feststellen, als sie ihren Sohn nahebringen wollte aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen. Hast du manche Dinge zu deinem Kind schon 1000 mal gesagt und nicht das Ergebnis erhalten, welches du wolltest? Dann ist diese Podcastfolge für dich vielleicht genau richtig. 


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

Kommunikation mit Kleinkindern anpassenDiesmal geht es darum, wie man die Kommunikation mit Kleinkindern anpassen kann. 

In diesem Fall bezogen auf das Trockenwerden bei Kleinkindern, weil Miriam eine Erfahrung mit dir teilen möchte. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Kleinkinder so weit sind, dass sie merken, wenn sie mal Pippi müssen, sie ihren Schließmuskel kontrollieren können und laufen können. 

Der Wunsch der Mütter ist dann natürlich groß, dass die Kinder auf die Toilette oder aufs Töpfchen gehen. 

So auch bei Miriam, weil bei ihrem kleinen Sohn all diese Vorraussetzungen gegeben sind. Miriam hat sich gewundert, warum trotzdem so viel auf dem Boden landet und ihr Sohn nicht aufs Töpfchen geht. Bis ihr aufgefallen ist, dass sie immer noch in der gleichen Sprache kommuniziert hat, wie am Anfang seiner Windelfrei-Zeit. Immer wenn sie das Gefühl hatte, dass Mick Pippi muss, hat sie ihn genau das gefragt: „Musst du mal Pippi?“

Wenn man mit Windelfrei anfängt, gibt man dem Kind Signale während es gerade Pippi macht. 

Signale wie z.B. dass man sagt „mach Pippi“ oder man macht ein Geräusch, welches sich mit der Zeit mit der Aktion Pippi zu machen verknüpft. Das hilft dem Kind dabei, den Schließmuskel aktiv zu entspannen. 

Kommunikation mit Kleinkindern - es ist hilfreich die Sprache anzupassenDaher ist es natürlich sinnvoll in der Kommunikation mit Kleinkindern die Sprache anzupassen. 

Denn wenn -wie bei Miriams Sohn- das Wort Pippi mit dem Entspannen des Schließmuskels verknüpft ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit wenn man nachfragt ob er Pippi muss, dass er genau dort Pippi macht, wo er gerade ist. Was in den meisten Fällen dafür sorgt, dass es auf den Boden geht anstatt in das Töpfen oder die Toilette. 

Wenn wir uns neben der Verknüpfung noch die Sprache anschauen, dann ist bei der Frage: „Musst du mal Pippi“ nur ein Bild davon vorhanden, dass Pippi kommt. 

Daher ist es so wichtig sich in der Kommunikation mit Kindern zu fragen, was man wirklich will, was man sich wünscht und was man für ein Bild für sein Kind im Kopf haben möchte. Aus diesem Grund hat Miriam ihre Frage verändert in: „Musst du mal aufs Töpfchen?“ oder „Musst du mal auf die Toilette?“.

Und häufig ist es so, dass wenn man selber anfängt eine andere Frage zu stellen, hat man selber ein ganz anderes Bild und andere Handlungen im Kopf. 

Damit strahlt man für das Kind etwas anderes aus. Und wie magisch es sich auch anhören mag: Auf einmal fing Miriams Sohn an sich aufs Töpfchen setzen zu lassen oder sie an die Hand zu nehmen und zur Toilette zu gehen. Das ging einige Tage gut, bis er sich nicht mehr auf die Toilette oder aufs Töpfen setzen lassen wollte. Es war, als wollte er mehr Kontrolle in dem Prozess haben und hat sich daher geweigert. 

Die nonverbale Kommiunikation mit Kleinkindern findet auf einer anderen Ebene stattDie nonverbale Kommunikation mit Kleinkindern findet nunmal auf einer anderen Ebene statt. 

Und so hat Miriam nochmal einen Blick auf ihre Worte geworfen und das Wort „müssen“ in das Wort „möchten“ getauscht. Und wenn du die beiden Sätze „musst du mal auf Toilette“ und „möchtest du mal auf Toilette gehen“ mal aussprichst, dann merkst du vielleicht bereits selbst, wie unterschiedlich sanft oder fordernd diese beiden Sätze wirken. 

Miriam hat beim Aussprechen des neuen Satzes gemerkt, wieviel Entspannung dadurch in ihr entstanden ist. 

Dieser Satz hat für sie die Freiheit gegeben, dass es super ist, wenn ihr Sohn aufs Töpfchen oder auf die Toilette geht und wenn er es gerade nicht möchte, dass es dann auch in Ordnung ist. Und dass es auch ok ist, wenn er lieber in die Windel machen möchte, als aufs Töpfchen zu gehen. Seitdem Miriam ihre Frage verändert hat, merkt sie, dass sie wieder vielmehr in Kommunikation mit ihrem Sohn ist und dass er ganz anders auf Miriam reagiert.  

Kommunikation mit Kleinkindern -Kleine Worte verändern kann einen großen Unterschied machenEine kleine Veränderung in der Kommunikation mit Kleinkindern kann also einen großen Effekt haben.

Funktioniert also etwas in Umgang mit deinem Kind gerade nicht so, wie du es dir vorstellst? Dann guck doch mal, welche Worte du verwendest und schau, ob es eine andere Art und Weise gibt, wie du es ausdrücken kannst. 

Dabei geht es natürlich nicht darum, dass du jedes Wort auf die Goldwaage legen sollst. Sondern es geht darum, immer wiederkehrende anstrengende Situationen leichter zu gestalten. Es geht darum, den Stress bei Kindern abzubauen (und natürlich auch bei Müttern ;)) durch andere Worte.

Man hat nichts zu verlieren, wenn man mit der Kommunikation mit Kleinkindern spielt und hin und wieder Worte verändert. 

Denn das wird etwas in deinem Gefühl verändern. Und wie durch Magie ein schöneres Ergebnis bei dir und deinem Kind erzielen. 

Alle, die unseren Podcast schon länger hören und besonders, alle unsere Kursteilnehmer wissen, wie wichtig das ist, was sie in sich erleben und fühlen. Denn die Ausstrahlung, die sich dadurch verändert, hat eine starke Auswirkung auf ihre Kinder und verändert so vieles im Familienleben. Daher gehen wir auch in unserem Online-Kurs sehr viel darauf ein, wie das Unterbewusstsein mit Informationen umgeht. Denn je mehr wir das wissen, desto mehr können wir solche Sachen auch anwenden und schauen, wie wir unsere Kinder unterstützen können.

Eine andere Kommunikation mit Kleinkindern kann unterstützend wirkenUnd wir können unseren Kindern helfen, nicht so hilfreiche Verhaltensweisen loszulassen. 

Das können wir schon alleine dadurch, dass wir etwas anderes ausstrahlen oder uns anders verhalten. Und das auf so unbewusster Ebene. So, dass es von außen oft gar nicht erkennbar ist und gerade deswegen einen riesengroßen Unterschied macht. Denn Kinder spiegeln ihre Eltern auf so vielfältige Weise.

Wir können das Unterbewusstsein in der verbalen und nonverbalen Kommunikation mit Kleinkindern und auch älteren Kindern auf so wundervolle Weise nutzen. 

Das ist das was Kommunikation mit Kleinkindern, Kindern und Erwachsenen tut. Und das ist das, was dieser feine Umgang mit Sprache bewirken kann – Leben ändern und Veränderungen dort herbeizaubern, wo wir sie uns wünschen.

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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