Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Kinder nicht anschreien

Wirst du manchmal einfach wütend und dein Kind bringt dich zur Raserei ohne dass du genau weißt warum? Mütter wollen ihre Kinder nicht anschreien und kommen manchmal einfach nicht aus diesem Verhaltensmuster raus. Möchtest du auch ein paar Tipps, wie du es schaffen kannst, dein Kind nicht mehr anzuschreien? Dann bist du hier genau richtig.

In dieser Episode beantworten wir die Frage einer Podcasthörerin für alle, die sich mehr inneren Frieden in manchen Alltagssituationen wünschen. 

Hier findest du die im Podcast erwähnte Episode: https://mama-akademie.de/haushalt-und-kinder/


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

Möchtest du auch deine Wohnung in Ruhe sauber machen und dass sich in der Zeit dein Kind selbst beschäftigt? Oder hast du dein Kind in der Zeit vor den Fernseher gesetzt und möchtest nun eine andere Möglichkeit finden? Dann geht es dir wie einer lieben Podcast-Hörerin. Doch leider war es bisher so, dass es sie zur Raserei gebracht hat, wenn ihre 3,5 jährige Tochter mithelfen wollte, durch das frisch gewischte läuft und sich nicht länger als 10 Minuten in ihrem Zimmer beschäftigen wollte. Das Resultat war, dass sie ihre Tochter angeschrien hat, was ihr hinterher natürlich sehr leid getan hat. 

Kinder nicht anschreien - raus aus alten VerhaltensmusternViele Mütter wollen ihre Kinder nicht anschreien und verfallen immer wieder automatisch in dieses Verhaltensmuster. 

Daher hat uns unsere Podcast-Hörerin die Frage gestellt, warum sie das tut, welches Bedürfnis dahinter liegt und wie sie es schafft anders zu reagieren. Eine wunderbare Frage, die häufig Mütter beschäftigt. Daher geht es auch in unserem Online-Kurs darum, wie du bei dir etwas verändern kannst und auf wundersame Weise tolle Resultate im Familienleben erzielst. 

Welches Bedürfnis dahinter liegt können wir natürlich nicht sagen. Es kann sein, dass es das Bedürfnis ist gesehen zu werden, in dem was man tut. Manchmal möchte man vielleicht auch einfach mal ungestört Aufgaben erledigen ohne, dass man sie für das Kind, den Mann oder etwas anderes unterbrechen muss.

Oftmals liegt jedoch auch ein erlerntes Verhalten dahinter, wenn Mütter ihre Kinder anschreien. 

Eltern, die früher genauso reagiert haben und bei denen man das Verhalten auf unbewusster Ebene abgeschaut hat. Und egal woher es kommt, du kannst deine Reaktion verändern. Der erste Schritt ist, sich dessen bewusst zu werden, dass man wie automatisch reagiert und natürlich der Wille zur Veränderung. 

Wenn man Kinder nicht anschreien will, hilft es nicht zu sagen: „Ich will das nicht mehr!“. „Ich will nicht mehr schreien!“. „Ich will mich nicht mehr aufregen!“. „Ich will mein Kind nicht mehr packen und aufs Sofa setzen!“. 

Kinder nicht anschreien und sie im Haushalt helfen lassenWenn Eltern ihre Kinder nicht mehr anschreien wollen, brauchen sie ein Alternativ-Verhalten. 

Und dieses Alternativ-Verhalten darf man sich zurechtlegen, also vorher überlegen. Denn so hat das Unterbewusstsein die Möglichkeit -eine Idee- wie es anders reagieren könnte. Es ist also wichtig, dass du dir schonmal aufschreibst wie du in Zukunft reagieren möchtest. Schreib dir auf, wie die Zeit stattdessen aussehen soll, in der ihr bzw. du sauber machst. Wie möchtest du dich dabei fühlen? Brauchst du ein Gefühl von Ruhe oder das Gefühl einfach mal etwas ungestört tun zu können? Vielleicht brauchst du Entspannung oder Gelassenheit? 

Und je nach dem, welches Gefühl du haben möchtest, kannst du überlegen, was du verändern kannst. 

Ist es der Tag, die Uhrzeit oder vielleicht auch, dass ihr als Familie gemeinsam sauber macht? Oder dass dein Mann sich um das Kind kümmert und sich im Kinderzimmer mit ihm beschäftigt. 

Will man Kinder nicht anschreien, hilft manchmal auch ein Perspektivwechsel. 

In unserer Podcast-Episode 215 geht es um Haushalt und Kinder und darum, warum du unbedingt dein Kind einbeziehen solltest. Vielleicht hilft diese Sichtweise dabei entspannter mit Kindern umzugehen, wenn sie im Haushalt helfen möchten. Kinder möchten im Haushalt helfen, ihren Beitrag leisten und wissen wie all das funktioniert. Ebenso möchte dein Kind wissen, wie es bei euch abläuft, wie du es haben möchtest, was dir wichtig ist und wie es sich bei euch einbringen kann. Denn Kooperation bei Kleinkindern ist ein natürlicher Zustand.

Kinder nicht anschreien - Für dich und dein Kind ist alles neuSolche und auch andere Situationen im Familienalltag sind nicht nur für dein Kind neu, sondern auch für dich. 

Ihr dürft gemeinsam eine Lösung finden, damit der Alltag bei euch stressfrei abläuft. Die Sichtweise, dass es neu und somit anders als früher ist, kann Eltern helfen Kinder nicht anzuschreien. Plötzlich ist Verständnis für beide Seiten da, für das Kind, sowie für einen selbst. Es zu akzeptieren, dass etwas nicht mehr so sein wird wie es einmal war, kann so manchen stressigen und von anschreien geprägten Momenten einen anderen Blickwinkel und neue Handlungsmöglichkeiten schenken. 

Denn wenn es nicht mehr so sein wird wie früher, dann kannst du dir die Momente neu und nach euern Vorstellungen gestalten. 

Der Fokus kann sich verändern und du siehst wie sich dein Kind entwickelt, wie es mehr und mehr zum harmonischen Familienleben beiträgt, mithilft und ihr dabei eine Menge Spaß haben könnt. 

Willst du deine Kinder nicht anschreien bring dich in einen anderen GefühlszustandAhnst du schon, dass du dich aufregen wirst, weil es bisher immer so war? Und du willst deine Kinder nicht anschreien? 

Dann hilft es dir vielleicht deinen Gefühlszustand im Vorfeld anders einzustellen. Deine Lieblingsmusik anmachen, singend mit dem Kind die Aufgaben zu erledigen, sich vorher immer wieder ein Mantra zu sagen wie „Frieden beginnt bei mir“ oder sich nebenbei eine Geschichte auszudenken und zu erzählen, können tolle Wegbegleiter sein. Denn will man Kinder nicht anschreien und man weiß im Vorfeld bereits, dass es passieren kann, dann ist Kreativität gefragt. Dann darfst du wie ein Detektiv nach den Dingen auf die Suche gehen, die dir helfen deine Gefühlswelt zu verändern. Kinder spiegeln ihre Eltern und bist du gut drauf, dann werdet ihr eine Menge Spaß gemeinsam haben.

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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