Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Befindest Du Dich vielleicht auch mit manchen Verhaltensweisen in einer Endlosschleife?

Der Eine oder Andere von Euch kennt es vielleicht, immer wieder taucht die gleiche Situation auf mit immer wieder den gleichen unerwünschten Abläufen … streiten, schreien, bockig sein und andere Wutausbrüche begleiten den Weg der Kinder ins Bett oder durch andere Alltagssituationen. Die eigene Reaktion lässt auch zu wünschen übrig, weil Du vielleicht selber schon bei dem ersten „Piep“ auf Hundertachtzig bist und wie fremdgesteuert und gefühlt machtlos Dich einfach nur verhältst wie immer. Doch was heißt wie immer, bist du Dir wirklich bewusst, was eigentlich passiert?

Heute möchten wir Dir einen kleinen Tip geben, wie Du Dir diese Momente bewusst machst, sie analysierst und verändern kannst.

Bei dieser Übung betrachtest Du die erlebte Situation wie von außen und hast so die Möglichkeit, Deinem Gehirn einen anderen Blickwinkel zu geben und kannst so leichter neue Lösungen finden.

Also, lass uns beginnen :)

Bereite Dir auf einem Zettel eine Tabelle vor, am besten mit 4 oder 5 Spalten (A3 quer ist sicherlich sinnvoll ;))

  • Die erste Spalte ist für das unerwünschte Verhalten, welches Dein Kind zeigt
  • Die zweite Spalte ist für die Reaktion, die Du auf dieses Verhalten zeigst
  • Die dritte Spalte ist für das Bedürfnis, welches durch Deine Reaktion beim Kind befriedigt wird, also für das, was das Kind gewinnt (z.B. Aufmerksamkeit, Geborgenheit, länger aufbleiben, Zuspruch vom Vater …)
  • Die vierte Spalte ist gedacht für alles was Dir einfällt anders zu reagieren, also für die tollsten und auch verrücktesten Möglichkeiten, die sich Dir bieten in dieser Situation zu reagieren (z.B. mit Deinem Kind darüber reden, dass Du nicht weiter weißt und seine Hilfe brauchst, lachen, singen, auf den Boden legen und Ohren zuhalten … was auch immer Dir einfällt)
  • Wir empfehlen gerne auch noch eine 5. Spalte, weil es für uns besonders wichtig ist festzulegen wo die Reise hingeht, also welches Verhalten Du Dir in Zukunft von Deinem Kind (und auch von Dir) wünscht (positiv formuliert ;)). So kann Dein Unterbewusstsein leichter auf das Ziel hinarbeiten!

Fang an, die Situation zu beobachten während Du mitten drin steckst, dadurch wirst Du bereits ein anderes Verhalten zeigen als zuvor, weil Du die Perspektive veränderst.

Es ist wie bei einem Theaterstück, in dem Du den Spielverlauf änderst bis es für Dich passt.

Hast Du entdeckt was hinter dem Verhalten Deines Kindes steckt, also welches Bedürfnis vielleicht nicht befriedigt wird, dann fang an es an anderen Stellen zu stillen. Das ist wichtig, denn mit dem Verhalten, welches Dein Kind zeigt redet es mit Dir auf seine eigene Weise … Du darfst lernen diese Sprache zu verstehen und diese Übung hilft Dir dabei immer schneller diese Zusammenhänge zu erfassen.

Und dann probiere eine neue Möglichkeit aus Deiner Tabelle aus und reagiere einfach immer wieder anders bis sich das gewünschte Verhalten zeigt. Immer dann wenn Du anders reagierst als bisher, wirkt es auf das Gehirn Deines Kindes als Musterunterbrecher und Dein Kind wird zumindest für einen Moment verwirrt sein. Dadurch bekommst Du die Möglichkeit eine neue Struktur zu schaffen, weil Du die Datenautobahn Deines Kindes unterbrichst!

Dieses ist eine tolle Übung die, wenn Du sie wirklich aufschreibst dafür sorgt, dass es Dir immer leichter fällt schnell ungewünschte Verhaltensweisen zu verändern.

Dabei darfst Du unbedingt darauf achten, dass es nicht darum geht, dass Dein Kind funktioniert, sondern darum friedlich, fröhlich und voller Freude in einer Gemeinschaft zusammen zu leben.

Wir wünschen Dir eine tolle Zeit und viel Spaß mit Deiner Familie

Miriam und Cathrin


Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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