Emotionale überforderung beim Kleinkind
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Hat mein Kind ADHS

Diesmal haben wir uns das brisante Thema ADHS vorgenommen. Wir sprechen darüber, warum wir es nicht akzeptieren würden, wenn jemand der Meinung wäre, dass unser Kind ADHS hat. Es gibt für uns 3 gute Gründe diese Diagnose nicht als Wahrheit anzunehmen. 

Solltest du dich also fragen: „Hat mein Kind ADHS?“, möchten wir dich ermutigen unseren Gedanken dazu zu folgen, auch wenn oder gerade weil dein Alltag besonders anstrengend oder von Sorgen geprägt ist.

Fühl dich gedrückt

deine Miriam und Cathrin

PS.: Hier findet ihr unser im Podcast erwähntes Hörbuch „Frustrationstoleranz – Wie dein Kind lernt mit Enttäuschungen umzugehen“

 


Blogartikel zum Podcast (Im Blogartikel findest du nicht alle Informationen aus der Podcast-Episode. Daher hör doch gerne auch in den Audiobeitrag rein)

Hat mein Kind ADHS? 

Wenn das bei uns in der Familie der Fall sein sollte, dass irgendjemand, ob Erzieher, Ärzte, Freunde ob Psychologen oder andere Eltern meinen, dass unser Kind ADHS hat, dann würden wir das nicht als gegeben hinnehmen und diese gestellte Diagnose nicht akzeptieren. 

Hat mein Kind ADHS? Hast du dir diese Frage schonmal gestellt?Hast du dir schonmal die Frage gestellt, ob dein Kind ADHS hat oder bist du schonmal über dieses Thema gestolpert? 

Dann soll dieser Artikel ein kleiner Motivationsschub für dich sein. Damit du nicht in die ADHS-Falle gerätst und denkst, dass es mit der ADHS Diagnose leichter wird. Denn diese Diagnose -so glauben wir- macht es kurzfristig leichter aber langfristig wesentlich schwerer. Es macht es auch besonders für euer Kind langfristig schwer, was sein ganzes Leben angeht.

Und jetzt bekommst du unsere Gründe, warum wir glauben, dass eine ADHS Diagnose eher hinderlich ist als dass sie hilft.

1. Würden wir davon ausgehen, dass es diese Fehlfunktion gibt und das Kind ADHS hat, dann würden wir davon ausgehen, dass wir nichts dagegen tun können.

Außer die Gabe von Ritalin und die Akzeptanz, dass unser Leben dauerhaft anstrengend und schwer sein wird. Die Auswahlmöglichkeiten, Einfluss auf das Verhalten zu nehmen, sind dann enorm eingeschränkt. Die Auswahl der Lösungsmöglichkeiten extrem klein. 

2. Wir würden den Begriff ADHS nicht mal in den Mund nehmen wollen, weil wir nicht wollen würden, dass das Kind alles was damit in Verbindung gebracht wird, auf sich selber bezieht.

Denn glaubt das Kind, dass es diese Krankheit hat, dann wird es Informationen dazu aufnehmen und auf sich übertragen. Glaubenssätze wie: „Wenn man ADHS hat, dann hat man es schwer in der Schule, dann ist es schwer eine Lehrstelle zu kriegen, da hat man sein ganzes Leben Probleme“ können dann mehr und mehr dafür sorgen, dass es tatsächlich so ist. (Auch selbsterfüllende Prophezeiung genannt.) Wir würden nicht wollen, dass unser Kind diese Glaubenssätze für sich annimmt. 

Das Gebilde rund um das Thema ADHS ist einfach zu groß, um Kinder mit dieser Diagnose davor zu schützen aus der Selbstwirksamkeit rauszukommen. Dabei geht es auch darum, dass man als Eltern selbst im Vertrauen ist, dass das Kind in der Lage ist bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln. Denn es ist ein wichtiger Schritt mehr in dem Kind zu sehen, als es vielleicht selbst in sich sehen kann und die Wahrnehmung weit zu machen um mehr Lösungsansätze zu finden. 

Der Alltag mit deinem Kind ist schwer -Hat dein Kind ADHS?Das soll nicht heißen, dass wir davon ausgehen, dass euer Alltag nicht anstrengend und schwer ist und dass ihr euch das nur einredet. 

Wenn du dich fragst, ob dein Kind ADHS hat glauben wir, dass es wirklich, wirklich, wirklich ein Thema ist, was euern Familienalltag erschöpfend machen kann und euch Sorgen bereitet. Wir wissen, dass euer Kind einiges lernen darf und dass ihr mitunter bereits viel ausprobiert habt. Und wir glauben auch, dass es Wege gibt, die euch das Leben um einiges leichter machen können. Sicherlich ist es nicht in ein paar Tagen gelöst, nur weil ihr nicht akzeptiert, dass euer Kind ADHS haben soll. 

Es geht darum zukunftsgerichtet zu schauen, was das Kind braucht, um die noch fehlenden Fähigkeiten zu erlernen. Was dein Kind und was du als Mutter brauchst, um euch das Familienleben wieder leichter zu machen.

3. ADHS ist eine Symptom-Diagnose. 

Es wird also geschaut, welche Symptome sind da und wenn eine bestimmte Anzahl erreicht ist, dann wird davon ausgegangen, dass das Kind ADHS hat. Da eine Diagnose auf diese Weise gestellt wird, würde auch jedes Kind sozusagen sein ganz eigenes ADHS haben. Ganz persönliche Symptome treten bei jedem Kind in ganz persönlichen Situationen auf. Bei dem einen Kind hauptsächlich zu Hause, bei dem anderen Kind eher in der Schule. Bei einem Kind eher morgens und bei einem anderen eher am Abend. Ein Kind schreit viel rum und wiederum ein anderes ist in Daueraktion. Und während das eine Kind sich nicht auf ruhige Aufgaben konzentrieren kann, springt das andere vielleicht gedanklich auch wenn es in Bewegung ist hin und her und fängt ständig was Neues an.  Manche Kinder können sich auf bestimmte Sachen konzentrieren und auf andere gar nicht. Das Verhalten ist so individuell wie jedes Kind selbst und kann auch völlig andere Ursachen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es andere Ursachen hat, ist sogar relativ hoch. Stress, Reizüberflutung, Ernährung, physiologische Gründe oder Über- bzw. Unterforderung. Zu wenig Möglichkeiten sich auszuprobieren oder zu viel Verantwortung, die es tragen muss. All das und noch viel, viel mehr nimmt Einfluss auf das Verhalten von Kindern. 

Daher würden wir nach Möglichkeiten suchen aus dieser ADHS-Falle rauszukommen, immer wieder neue Wege zu gehen und zum Experten für unser Familienleben zu werden.

ADHS Symtome - Was kann noch der Auslöser sein?Bei der Frage: „Hat mein Kind ADHS?“ würden wir gucken, was bei uns in der Familie Auslöser für diese Symptome sein können. 

Und das ganzheitlich und auf allen Ebenen. Wir würden auf die Ernährung gucken, den Tagesablauf, Rituale und Gewohnheiten anschauen, die eigene Energie angucken und immer mehr Zusammenhänge erforschen. Schauen, was sich verändert, wenn an einer Stellschraube gedreht wird. Wird ein Symptom mehr oder weniger, kommt eines hinzu oder fällt vielleicht an anderen Stellen auf? Jede Form von Veränderung zeigt, dass du Einfluss nehmen kannst. Probiert euch aus, schaut was ihr bei euch selbst oder in euerm Alltag verändern könnt, um wieder mehr Leichtigkeit in euer Leben zu bringen.

Emotionale Überforderung bei Kleinkinder

Verstehen. Vorbeugen. Beschützen.
Hier erfährst du 5 Punkte, die dein Kleinkind im normalen Alltag emotional überfordern können. 
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