FAQ 2018-11-29T14:33:47+00:00
Muss ich den Kurs mit meinem Partner zusammen machen? 2018-09-24T14:17:30+00:00

Den Kurs mit deinem Partner zu machen ist keine Grundvoraussetzung. Selbst wenn nur du diesen Kurs durchläuft, wird sich dein Familienleben mit viel mehr Leichtigkeit gestalten lassen, du wirst eigenständig tolle Lösungen für Herausforderungen finden und wissen, wie du dein Kind bestmöglich begleitest. Gerne kannst du natürlich deinen Partner einladen den Kurs mit dir gemeinsam zu machen. Das kann eure Partnerschaft und euer Familienleben sehr bereichern. Und wie wir aus Erfahrung wissen, lieben Väter es sehr, wenn sie schnell Lösungen für Probleme finden ;)!

Arbeitet ihr mit der Methode des Schreien Lassens? 2018-09-24T14:20:07+00:00

Nein! Wir möchten, dass du individuelle Lösungen findest, die sich für dich, deinen Partner und besonders auch für dein Kind leicht anfühlen, Vertrauen aufbauen und dein Kind selbstbewusst und glücklich machen.

Dabei achten wir jedoch sehr darauf, dass du verstehst, was deinem Kind gut tut und was Stress für dein Kind bedeutet. Da die Methode des Schreien Lassens weder Leichtigkeit noch ein Vertrauensaufbau für das Kind verspricht, nehmen wir von dieser und ähnlichen Methoden Abstand.

Mir ist eine bedürfnisorientierte Erziehung wichtig. Lässt sich euer Konzept damit vereinbaren? 2018-09-24T14:24:30+00:00

Unser Konzept lässt sich sehr gut mit dem Konzept der bedürfnisorientierten Erziehung vereinbaren. Du wirst erstaunt sein, welche Einblicke du erhältst, die dir helfen bedürfnisorientierte Erziehung auf einer anderen Ebene zu verstehen.

Für uns geht es in einer bedürfnisorientierten Erziehung nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes. Wir finden, es sollten die Bedürfnisse aller Familienmitglieder wertgeschätzt werden. Wie das geht und warum dein Kind davon profitiert und nicht darunter leidet, darauf gehen wir im Kurs ein.

Mein Kind ist schon 6 Jahre alt. Lohnt sich der Kurs noch für uns? 2018-09-24T14:27:59+00:00

Alle Inhalte sind hauptsächlich für Eltern mit Kindern im Alter von 1-6 Jahren konzipiert. Daher auch hier ein klares JA! Kinder durchlaufen in den ersten 6 Lebensjahren wichtige Phasen der Prägung. Auch wenn dein Kind bereits 6 ist, kannst du deinem Kind viele wichtige Strukturen mitgeben. Du wirst unsere Strategien auch weit über das 6. Lebensjahr hinaus anwenden. Die vermittelten Inhalte helfen dir, dein Kind bis ins Erwachsenenalter zu begleiten und sind darauf ausgelegt, dass du in jeder Phase, die dein Kind durchläuft, dein Kind optimal unterstützen kannst, leicht Lösungen für Herausforderungen findest und selbst kraftvoll und gelassen deinen Familienalltag meistern kannst.

Mein Kind ist schon über 6 Jahre alt. Kann ich den Kurs trotzdem machen? 2018-09-24T14:31:05+00:00

Profitieren können prinzipiell alle Eltern von diesem Kurs, weil die vermittelten Inhalte dir helfen, dein Kind bis ins Erwachsenenalter zu begleiten. Das Konzept des Kurses macht Eltern Entwicklungs-, Prägungs- und Veränderungsprozesse leicht verständlich und hilft dir Herausforderungen zu meistern und dein Kind bestmöglich zu unterstützen.

Den größten Nutzen können Eltern aus diesem Kurs ziehen, wenn sie Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren haben, da das die wichtigste Phase der Prägung ist und in dieser Zeit starke Strukturen entstehen. Daher ist der Kurs für Mütter mit Kindern in diesem Alter konzipiert.

Die Entscheidung, ob dieser Kurs auch etwas für dich ist wenn dein Kind bereits älter ist, können wir dir nicht abnehmen. Oftmals sind in der Interaktion mit älteren Kindern bereits starke Strukturen entstanden, die auch mal für Stress sorgen können. Auch diese Strukturen lassen sich mit dem Kurskonzept erkennen und verändern.

Allerdings haben wir das große Thema Schule und Pubertät bewusst aus diesem Kurs ausgeklammert. Dies sind 2 wichtige Themen für ältere Kinder, die den Kurs noch umfangreicher gemacht hätten.

Was kann ich tun, wenn mein Baby abends ohne Grund schreit? 2018-06-25T18:59:46+00:00

Dein Baby schreit abends ohne Grund? Bewahre zunächst einmal Ruhe. Wenn du ausgeschlossen hast, dass dein Baby schreit weil es Hunger oder eine volle Windel hat, Körperkontakt braucht oder ein physiologischer Grund vorliegt, dann gib deinem Baby den Raum zu schreien. Babys müssen am Tag viele neue Informationen verarbeiten und das kann schonmal zu Stress führen und das Kind abends unruhig machen oder bis hin zu hysterischem Schreien führen. Denn sie müssen erst lernen, den Stress auf andere Art und Weise zu verarbeiten. Dann haben viele Eltern das Gefühl, dass das Baby abends ohne Grund schreit. Konzentriere dich z.B. auf deine Atmung oder tanze etwas durch die Wohnung. Irgendwann wird sich dein Baby beruhigen. Wichtig ist, dass du etwas findest, das dir hilft, Ruhe zu bewahren, sodass du für dein Kind da sein kannst.

Je nervöser und angespannter du bist, desto mehr überträgt sich die Unruhe zusätzlich auf dein Baby. Wenn du einen Moment für dich brauchst, bitte deinen Partner ruhig um Hilfe. Kinder begleiten ist keine Soloaufgabe sondern etwas gemeinschaftliches.

Reizüberflutung wird immer mal wieder vorkommen und Kinder müssen in sich selbst die Strategien finden, damit umzugehen. In solchen Momenten kannst du wunderbar lernen, dass dein Kind ein eigenständiges Wesen ist und du ihm nicht alles abnehmen kannst an Stress.

Wie lange soll ein Baby im Elternbett schlafen? 2018-06-25T19:38:14+00:00

Es sollte jedes Paar selbst entscheiden, wie lange das eigene Baby im Elternbett schlafen soll. Vergleiche mit anderen sind hier fehl am Platz. Solange ihr euch wohl fühlt und es genießt, wenn euer Kind mit bei euch im Elternbett schläft, ist alles ok. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind mit 17 immer noch bei euch schläft ist offensichtlich relativ gering, also braucht ihr keine Angst davor haben, dass sich euer Kind das niemals abgewöhnt.
Habt ihr allerdings irgendwann das Bedürfnis, euer Bett mal wieder für euch zu haben, ist es vollkommen legitim, das Kind daran zu gewöhnen, im eigenen Bett zu schlafen. Denn keine Familie profitiert davon, wenn das Familienbett mit Stress verbunden ist. Dann werden auch alle Vorteile, die das Familienbett für das Kind hat, zunichte gemacht.
Beantwortet die Frage für euch. Jede Familie ist individuell. Und solange ihr die Entscheidung aus eurer Kraft heraus trefft und nicht, weil ihr irgendwelchen Erwartungen genügen wollt, tut ihr das beste für eure Familie. 

Wie lernt mein Baby im eigenen Bett zu schlafen? 2018-11-30T15:16:46+00:00

Eine große Aufgabe für ein kleines Kind

Damit dein Baby lernt, im eigenen Bett zu schlafen, muss es viele kleine Dinge können. Das Kind muss alleine schlafen ohne Körperkontakt, später auch alleine einschlafen, in einem neuen Bett, vielleicht sogar in einem anderen Zimmer und mehrere Stunden am Stück schlafen (vllt fallen dir noch andere Aspekte ein, je nachdem wie, wo und wann dein Kind schlafen soll).
Manchen Kindern fällt es ganz leicht irgendwann den großen Sprung zu machen und im eigenen Bett zu schlafen. Falls das bei deinem Baby nicht der Fall ist, kannst du ihm helfen, indem du die oben genannten Schritte unabhängig voneinander mit deinem Kind übst, sodass es sich nach und nach an all die neuen Aspekte gewöhnen kann.

Konkrete Ideen für kleine Schritte

Reduziere nach und nach den Körperkontakt, sodass dein Baby lernt, zu schlafen, ohne dich zu spüren. Geh ab und zu mal aus dem Raum raus, sodass es auch lernt, ohne deinen Geruch und deinen Atemrhythmus weiter zu schlafen. Am besten sollten alle anderen Sachen (Lichtverhältnisse, Raum, ggf. Uhrzeit,…) für das Kind gewohnt sein, damit es sich geborgen fühlt und nicht zu viel Neues auf einmal passiert.

Umsetzung im Alltag

Vielleicht kannst du dein Baby tagsüber schonmal ins eigene Bett zum schlafen legen, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist, damit es sich an das neue Bett gewöhnt. Das Bett kann erstmal im Elternschlafzimmer stehen (falls dein Kind vorher mit bei euch im Bett geschlafen hat) und erst später ins Kinderzimmer kommen. Oder ihr macht eine gemeinsame Schlafsession im neuen Kinderzimmer auf einer Matratze oder einem gemütlichen Sessel, damit dein Baby auch dieses Zimmer mit Ruhe, Geborgenheit und Schlafen verknüpft. Bekannte Rituale oder Geräusche können helfen. Spiel die Lieblingsspieluhr ab im neuen Bett, mit der dein Kind vorher schon immer gerne eingeschlafen ist oder kuschel dich zum Einschlafen zu deinem Baby ins Bett (für die kleinen Mütter unter uns funktioniert das im Kinderbett ;)).

Unterschiede zwischen Kindern

Probier es aus. Manche Kinder brauchen kleinere Zwischenschritte als andere, um zu lernen, im eigenen Bett zu schlafen. Und es ist auch vollkommen ok, wenn eine Idee mal nicht auf Anhieb funktioniert. Immer wieder versuchen. Auch Rückschritte sind in Ordnung. Jeder kleine Erfolg sorgt für eine neue Verknüpfung im Gehirn deines Kindes, auf die es immer wieder zurückgreifen kann. Und irgendwann kommt der Tag, an dem es plötzlich ganz alleine im eigenen Bett schläft. (Möchtest du mehr darüber erfahren, wie Verknüpfungen im Gehirn deines Kindes entstehen? Dann klick hier.)

Der richtige Zeitpunkt zum Anfangen

Übrigens kannst du mit den kleinen Zwischenschritten schon anfangen, bevor du planst, dass dein Kind bald alleine schlafen soll. Denn je mehr es vorher schon gelernt hat, desto schneller wird der Übergang vom Elternbett/ Elternzimmer ins eigene Zimmer gehen. Das gilt auch fürs alleine Einschlafen. 
   

Kann man ablegen üben? 2018-06-26T07:03:11+00:00

Ja, man kann ablegen üben. Allerdings sollte man wissen, dass jedes Kind anders ist und auch andere Bedürfnisse hat. Es gibt manche Babys, die ein sehr starkes Bedürfnis nach Körpernähe kommunizieren und andere Babys, die sich von Anfang an problemlos ablegen lassen.

Ein Baby, dass ohne Körperkontakt sofort anfängt zu schreien, sollte auf keinen Fall mit der Strategie „schreien lassen“, dahin trainiert werden, alleine zu liegen und zu schlafen. Babys brauchen den Körperkontakt und ein Baby schreien zu lassen ist ein großer Vertrauensbruch für das Kind.
Übt das Ablegen in ganz ganz kleinen Schritten. Vielleicht kannst du morgens schonmal alleine aufstehen und etwas aus dem Wohnzimmer holen, bevor du dein Kind aus dem Familienbett holst. Verspricht deinem Kind, dass du gleich wieder da bist. Es versteht schon viel mehr, als die meisten denken. Und dann nimm es hoch, BEVOR es anfängt zu schreien, damit es lernt, dass es auch ohne auf sich aufmerksam machen zu müssen, wieder Körperkontakt bekommt. Dafür zu sorgen, nicht alleine zu sein, ist eine Überlebensstrategie der Kleinen, die in Urzeiten dafür gesorgt hat, dass sie nicht vergessen wurden.
Selbst wenn es am Anfang nur 30 sek sind, in denen dein Kind in Ruhe ohne Körperkontakt liegt – wenn du es hochnimmst, bevor es  beginnt zu schreien, stärkst du das Vertrauen und kannst die Zeit, in der sich dein Kind ablegen lässt, langsam verlängern. Hab Geduld.

Bei Babys, die sich leicht ablegen lassen, sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, zu glauben, dass sie weniger Körperkontakt brauchen. Besonders in den ersten Monaten ist Körperkontakt für JEDES Baby enorm wichtig für die Entwicklung – unabhängig davon, ob es das kommuniziert oder nicht.

Wie kann mein Baby ohne saugen einschlafen lernen? 2018-11-30T15:25:03+00:00

Wenn das Muster „Kind kann nur beim Stillen einschlafen“ schon sehr ausgeprägt ist, gibt es zwei Möglichkeiten, die Verknüpfung nach und nach abzubauen, damit dein Baby ohne saugen einschlafen lernt. 


1. Schaffe eine neue Verknüpfung, die für das Kind das gleiche Gefühl wie das Saugen erfüllt. Das muss nicht zwangsläufig der Schnuller oder eine Milchflasche sein. Es ist z.B. möglich immer wenn du stillst und du merkst, dass dein Baby langsam einschläft, eine besondere Spieluhr abzuspielen, das gleiche Lied zu singen, einen Baby geeigneten Duft zu versprühen, oder dich beim Stillen zu bewegen. Auch im Tagebuch lässt sich ein Kind stillen, während du auf und ab gehen kannst. Das Gehirn deines Kindes wird bei mehrfacher Wiederholung all diese Sachen ebenfalls mit Schlafen, zur Ruhe kommen, Sicherheit und Geborgenheit verknüpfen, sodass du in Zukunft dein Kind im Tragetuch, mit einem Lied oder deinem Körperkontakt helfen kannst, in den Schlaf zu finden. So lernt es nach und nach, nicht mehr nur mit Brust im Mund zu schlafen. 

(Alles Wissen darüber, wie Kinder von Anfang an auf natürliche Weise lernen und wie du dein Kind mit diesem Wissen optimal und spielend leicht begleitest, gibt es hier.)

2. Baue die alte Verknüpfung langsam ab. Wenn du merkst, dass dein Kind beginnt an deiner Brust einzuschlafen, aber nicht mehr trinkt, zieh die Brust langsam aus dem Mund und bleibt zusammen in der kuscheligen Position (den Zeitpunkt kannst du ja erstmal so wählen, dass dein Kind schon etwas schläft und es dann langsam zur Einschlummerphase verschieben bis ihr irgendwann an dem Punkt angekommen seid, wo es wach und satt ist und ganz ohne saugen einschläft) . Wenn dein Baby noch Hunger hat, wird es dir das mitteilen. Dann ermögliche ihm natürlich weiter zu trinken. Und dann biete deinem Kind andere Alternativen zum Einschlafen (auf Papas Arm im Schaukelstuhl, auf Tantes Schooß gekuschelt, im Kinderwagen, beim Tragen,…). Beides in Kombination ist ein unschlagbares Team, mit dem du schon schnell Erfolge sehen wirst.

Wie viel Körperkontakt braucht ein Neugeborenes? 2018-06-26T06:55:17+00:00

Ein Neugeborenes braucht so viel Körperkontakt, wie es kriegen kann. Kuscheln, Tragen, Berührung haben nur positive Effekte. Ein Baby gehört nach seinem Entwicklungsstand die ersten 9 Monate eigentlich noch in den Bauch der Mutter. Durch unsere Anatomie wären wir dann allerdings nicht mehr in der Lage, das Kind zu gebären. Aus diesem Grund sind die Bedürfnisse eines Neugeborenen in den ersten 9 Monaten denen eines Babys im Mutterleib sehr ähnlich. Sie brauchen viel Körperkontakt und Nähe und werden am besten getragen (z.B. im Tragetuch). Deswegen ist es auch nicht möglich, ein Baby mit Körperkontakt zu verwöhnen. Verbundenheit ist ein angeborenes Grundbedürfnis, das bei Neugeborenen hauptsächlich über Berührung kommuniziert wird. Verbundenheit ist von Anfang an eine wichtige Grundvorraussetzung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung. 
Dabei sollte man jedoch bedenken, dass die Berührung nicht immer nur von der Mutter kommen muss. Papa, Oma, Tante, beste Freundin sind alle super Kuschel- und Tragepartner und können damit dich als Mami auch mal entlasten.
Und denkst daran, dass ihr als Eltern genauso wichtig seid, wie euer kleiner Spatz. Kein Kind hat etwas davon, wenn du total ausgelaugt das Kind schon 12 Stunden durch die Gegend trägst, weil du eine gute Mutter sein möchtest und deine Kräfte langsam nachlassen. Achte auf dich. Auch Zeiten ohne Körperkontakt sind für dein Neugeborenes ab und zu ok

Wie lernt mein Baby laufen? 2018-06-27T19:20:18+00:00

Am besten unterstützt du dein Baby beim Laufen lernen, indem du es einfach machen lässt. Dein Kind lernt von ganz alleine laufen, indem es Schritt für Schritt übt, seine Muskeln zu koordinieren und sie damit kräftigt, bis sie in der Lage sind, seinen Körper in einer aufrechten Position zu tragen. Und du kannst den spannenden Prozess beobachten, wie dein Baby laufen lernt.
Wenn du es einfach in seinem Tempo durch diesen Prozess gehen lässt, lernt es viele zusätzliche Fähigkeiten:

  • Es wird nicht überfordert,
  • es behält die Fähigkeit, selbständig Wege und Lösungen zu finden, um etwas zu lernen,
  • ganz nebenbei entwickelt es Frusttoleranz
  • und du beugst Haltungsschäden vor, weil dein Kind keine Lernschritte durch Fördermaßnahmen überspringt, die wichtig für die muskuläre Entwicklung sind.

Unterstütze dein Kind, indem du es begleitest, ihm den Raum gibst, um zu laufen, bei ihm bist und dich mit ihm über Erfolge freust, ohne ihm aktiv das Laufen beibringen zu wollen.

Darf unser Baby bei uns mit im Bett schlafen? 2018-06-27T19:42:26+00:00

Na klar darf dein Baby bei euch mit im Bett schlafen. In vielen Kulturen ist das Familienbett absolut normal. Und es hat viele Vorteile: Die Mutter bemerkt viel schneller, wann das Kind aufwacht und kann damit direkter auf seine Bedürfnisse reagieren – oft schon, bevor das Kind schreit. Dadurch wird sowohl für dich als Mutter als auch für das Kind das Einschlafen hinterher viel einfacher. Babys sind sogar recht schnell in der Lage, sich selbstständig in Richtung Brust zu robben sobald sie Hunger kriegen, sodass das Stillen in der Nacht sogar im Halbschlaf möglich wird. Es ist wunderbar für die Eltern-Kind-Bindung, wenn euer Baby mit bei euch im Bett schläft. Der Schlafrhythmus passt sich an, die Mutter reguliert die Temperatur und das Baby reguliert die Menge der Milch, die produziert wird.
Natürlich sollten auch ein paar Dinge beachtet werden: Schmeiß alle Stofftiere und unnötige Decken raus aus dem Familienbett. Sorge dafür, dass es keine Lücken gibt, in die sich das Baby reinholen oder hohe Bettkanten von denen es runterrollen kann. Lass das Kind auf dem Rücken schlafen. Lege das Kind so hoch, dass du nicht aus versehen deine Decke in der Nacht über seinen Kopf ziehst. Und lass dein Baby so bei euch schlafen, dass es sicher ist vor etwaigem unruhigem oder unsufmerksamen Schlaf von Geschwisterkinder, Partner, Haustieren sich nachts nicht aus Versehen im Tiefschlaf
Und dann steht Schlafen im Familienbett nichts mehr im Wege. Dann heißt es einfach genießen und von all den Benefits profitieren.

Neugeborene Jungen – Was für Unterschiede gibt es zwischen Jungen und Mädchen? 2018-11-30T15:33:06+00:00

Neugeborene Jungen sind mit anderen Voraussetzungen geboren als Mädchen. Die Entwicklung im Mutterleib war für einen Jungen eine größere Herausforderung, da sie durch das fehlende BackUp des zweiten x-Chromosoms mehr Stärke beweisen mussten, um sich gesund zu entwickeln. Gleichzeitig bewirkt der höhere Testosteronspiegel, dass sie mit mehr Antrieb auf die Welt kommen. Sie orientieren sich mehr im Außen, um Halt zu finden. Mädchen hingegen tragen sie mehr Ruhe und Halt im Inneren in sich.

Verstärkt werden die Unterschiede oft durch das Verhalten der Eltern. Denn auch wenn sie um Neutralität bemüht sind, gehen Eltern schon mit neugeborenen Jungen ander um, als mit einem Mädchen.
Im Umgang mit Jungen und Mädchen sollten wir darauf achten, dass Jungen besonders viel Nähe, Sicherheit, Geborgenheit und Halt brauchen. Dies erfordert etwas Bewusstsein.

Studien zeigen, dass schon neugeborene Jungs viel eher nach dem Prinzip „Da muss er jetzt auch mal durch“ behandelt werden als neugeborene Mädchen. So reagieren Jungenmütter später auf Schmerzsignale des Babys als Mädchenmütter. Dabei bräuchten gerade Jungen viel emotionale Sicherheit, liebevolle und fürsorgliche Zuwendung, Wertschätzung und Anerkennung – besonders auch von ihren Vätern, damit es ihnen später leicht fällt, innere Harmonie zu erfahren und sie sich nicht dauernd getrieben fühlen von dem Drang nach Bedeutung.
Denk dran: Du kannst dein Baby nicht verwöhnen, auch nicht verziehen oder verweichlichen. Deswegen sollten wir uns unserer gesellschaftlich vorgeprägten Haltungen gegenüber Jungs und Mädchen bewusst werden, damit auch Jungs die gleiche Verbundenheit erfahren, wie Mädchen und später nicht ihren Halt aus dem Streben nach äußerer Anerkennung ziehen müssen.

Wie du die Erziehung deines Kindes spielend meisterst und dich von deinen eigenen Prägungen unabhängig machst – das gibt’s hier. 

Wie gehe ich mit der Trotzphase meines Kindes um? 2018-06-29T18:44:43+00:00

Die Trotzphase wird gemeinhin als eine Phase verstanden, in der das Kind sich einfach aus Trotz weigert, Dinge zu tun. Doch wenn man es genau nimmt, gibt es keine Trotzphase. Stattdessen gibt es in der Kindheit zwei große Abnabelungsphasen, in denen ein Kind einen großen Sprung in der Selbstständigkeit macht. Und je nachdem, ob wir ihnen den Raum dafür geben oder nicht, führt das zu mehr oder weniger starken Protesten. Die erste Phase ist die sogenannte Trotzphase, die zweite Phase ist die Pubertät.
Ein Trotzanfall kann also als ein Ruf nach mehr Selbstständigkeit verstanden werden, mit dem das Kind darauf aufmerksam machen will, das es schon was drauf hat und das auch unter Beweis stellen möchte. Es ist wichtig, dem Kind immer mehr die Möglicheit zu geben, Dinge auch selbständig ohne Hilfe und eingreifen zu tun. Besonders im alter, in der viele Kinder in die Trotzphase kommen ,ist das wichtig.
Neben der Überforderung kann ein Schreianfall allerdings auch ein Zeichen für Überforderung sein. Gerade weil im Leben eines Kleinkindes so viel Neues passiert, kann es sein, dass es ab und zu an den Punkt kommt, dass es diese Überflut an Neuem nicht so schnell verarbeiten kann.
Um mit der Trotzphase umzugehen, hilft es in beiden Fällen, sich bewusst zu machen, das das Kind nicht mit einer böswilligen Absicht handelt. Dann heißt es Ruhe bewahren und dem Trotzanfall nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Denn Aufmerksamkeit verstärkt verhalten. Und dann beobachte in Ruhe, was das Muster hinter den Trotzanfällen ist und probiere aus, wie ihr dieses Muster unterbrechen könnt. Taucht das Verhalten immer auf, nachdem ihr bei einem großen Familientreffen mit viel Trubel ward? Dann ist das Kind vielleicht überfordert. Weigert sich das Kind, die Klamotten anzuziehen, die du ihm rausgelegt hast? Dann probiere doch mal, dein Kind selbst sein Outfit für den Tag raussuchen und anziehen zu lassen.
Und zu guter letzt: Nimm es leicht. Auch diese Phase geht vorbei. ;)

Was kann ich tun wenn mein Kind andere beißt? 2018-06-29T19:10:56+00:00

Wenn dein Kind andere beißt, beobachte, wann das Beißen besonders auftritt, um herauszufinden, was du tun kannst. Gibt es ein Muster? Z.B. immer erst nach einer gewissen Zeit oder immer dann, wenn vorher etwas aufregendes passiert ist. Dann hast du einen Ansatz, der VOR dem eigentlichen Verhalten liegt. Hier kannst du eine Veränderung ausprobieren. Vielleicht kannst du auch erkennen, welche positive Absicht das Beißen in der Situation für dein Kind hat: Bekommt es dadurch Aufmerksamkeit, die ihm fehlt? Wird dadurch ein bestimmtes Bedürfnis erfüllt? Erreicht es dadurch etwas, was es anders nicht erreichen kann oder was es anders noch nicht ausdrücken kann? Dann kannst du deinem Kind helfen, eine Alternative zu finden.

Natürlich ist es vollkommen legitim, deinem Kind auch zu signalisieren, dass du nicht gebissen werden möchtest oder dass du nicht möchtest, dass es andere beißt: Wenn er dich beißt, dann lass es nicht zu. Wenn dein Kind andere Kinder beißt, dann könnte die Konsequenz sein, dass ihr geht, wenn es nicht aufhört. Bloß keine Androhungen von Verboten. Das macht für dein Kind keinen Sinn und es versteht nicht, warum es das Verhalten lassen soll. Das ist nichts weiter als Erpressung.

Wenn sich dein Kind nur in bestimmten Situationen andere beißt, du schon viel ausprobiert hast und sich nichts verändert, kannst du diese Situation ruhig mal eine Zeit meiden. Mit etwas Abstand verändert sich manchmal einiges – sowohl für dein Kind, als auch für dich.

Es ist immer empfehlenswert, sich in einer ruhigen Minute darüber Gedanken zu machen, was du für Optionen hast, falls dein Kind das Verhalten erneut zeigt, anstatt spontan reagieren zu müssen. Und dann bleib dran: Erstens braucht es manchmal etwas Zeit, weil Kinder gerne immer mal wieder austesten, ob die neue Regel immer noch gilt. Und zweitens geht jede Phase irgendwann vorbei. Gib so wenig Aufmerksamkeit in das Beißen wie möglich, während ihr dafür sorgt, dass natürlich trotzdem niemand zu Schaden kommt.

Was kann ich tun, bei Schreiattacken von meinem Kleinkind? 2018-06-29T19:26:43+00:00

Schreiattacken von einem Kleinkind können viele Gründe haben. Der wichtigste Schritt ist es, diese Attacken nicht persönlich oder als eigenes Versagen zu sehen. Schreiattacken sind ein Verhalten mit dem ein Kind versucht, etwas auszudrücken, was es auf andere Art und Weise noch nicht ausdrücken kann. In jedem Fall liegt dahinter ein Bedürfnis, das nicht erfüllt ist. Das kann aus einer Überforderung oder einer Unterforderung resultieren. Das kann auch ein Schrei nach Aufmerksamkeit sein.

Da Kinder im Kleinkindalter ihr Verhalten schon um einiges besser regulieren können, als in der ersten 9-12 Monaten als Baby, gilt hier: Möglichst wenig Aufmerksamkeit auf die Schreiattacken legen. Das muss kein komplettes ignorieren bedeuten. Allerdings sollte nicht so ein riesen Brimborium um das Kind gemacht werden, wenn es mal schreit. In den meisten Fällen ist es nämlich genau das, was passiert: Die Eltern versuchen das Kind mit ruhigen Worten zu beruhigen, schimpfen, weil das Kind nicht aufhört, versuchen es abzulenken, bieten Alternativen an, versprechen den großen Ausflug am WE, falls das Kind aufhört, kaufen ein neues Spielzeug im Einkaufsladen oder geben nach, obwohl sie doch eine Regel konsequent einhalten wollten. (Manchmal passiert das alles hintereinandern). Die Schreiattacke hat für das Kind also ganz viele Vorteile. Und eines der größten Vorteile, ist die viele Aufmerksamkeit, die ihm auf einmal zu Teil wird.


Eine der wichtigsten Erkenntnisse in der Begleitung von Kindern sollte folgendes sein: Jede Art von Aufmerksamkeit (positive wie negative) verstärkt ein Verhalten. Je mehr Aufmerksamkeit du also deinem Kind schenkst, dass sich gerade schreiend auf den Boden geworfen hat, desto wahrscheinlicher wird es, dass es dieses Verhalten öfter zeigen wird.
Je mehr dein Kind lernt, dass es seine Ziele auch aus der Ruhe heraus erreicht, desto mehr unterstützt du dein Kind, bessere Optionen zu finden, um sich zu regulieren, zu kommunizieren und Ziele zu erreichen.


Schreien hat natürlich trotzdem immer einen Grund. Doch wenn die Erregungslage deines Kindes so hoch ist, wirst du keine Lösung finden. Dann ist das einzige, was du tun kannst, Ruhe bewahren und nicht so viel Aufmerksamkeit reingeben. In einem ruhigen Moment kannst du, oder ihr gemeinsam dann schauen, wie es möglich ist, das Bedürfnis, das dein Kind mit seinem Verhalten versucht auszudrücken, auf andere Art zu erfüllen.

Natürlich geht es nicht darum, dein Kind alleine zu lassen, zu ignorieren oder zu vernachlässigen, wenn es deine Hilfe braucht. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, mit Liebe und Souveränität deinem Kind zu helfen, mit weniger Stress, sich selbst zu regulieren. Solange dein Kind schreit und in so einer hohen Erregungslage ist, kannst du ihm (leider) nicht weiterhelfen.

Ab wann verstehen Kleinkinder Erklärungen? 2018-07-10T07:18:49+00:00

Ob Kinder Erklärungen wirklich in ihrer Bedeutung verstehen können, hängt zum Großteil davon ab, auf welche Gehirnwellen sie bereits zugreifen können. In den ersten zwei Lebensjahren sind hauptsächlich solche Gehirnwellen vorrangig, die wir Erwachsene nur noch aus der Tiefschlafphase kennen. In dieser Zeit, werden Informationen einfach umhinterfragt ins Unterbewusstsein übernommen und es ist für das Kind noch nicht möglich, kritisch oder analytisch über die Außenwelt nachzudenken. Das wird erst möglich, wenn sich das Kind dem Schulalter nähert (zwischen 4-6 Jahre). Denn dann ist es in der Lage, mehr und mehr der Außenwelt eine Bedeutung zu geben.
Erklärungen sind heutzutage eine anerkannte Erziehungsmethode, um dem Kind Regeln beizubringen. Doch sollten wir bedenken, dass gerade in den ersten 4 Jahren, die Kinder sich viel mehr an Verhalten orientieren als an Worten. Natürlich spricht nichts dagegen, immer mal wieder auszuprobieren, ob das Kind schon auf Erklärungen reagiert, denn Gehirnentwicklung ist individuell. Doch wir sollten nicht erwarten, dass das Kind, selbst wenn es bestätigt, dich verstanden zu haben, am nächsten Tag auf Grundlage deiner Erklärung sofort sein Verhalten verändert. Es wäre unfair ein Kleinkind dafür zu bestrafen, weil wir doch schon 100 Mal erklärt haben, dass man sich so nicht verhalten soll. Denn es kann gut sein, dass es einfach noch nicht in der Lage ist, die Information zu verarbeiten. Wenn es unter 4 Jahre ist, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch.

Ab wann verstehen Kleinkinder Regeln? 2018-07-10T07:20:28+00:00

Wir geben ungerne Altersangaben für bestimmte Entwicklungsschritte an. Denn in unserem Konzept geht es darum, dass du anhand deines Kindes beobachtest, was es bereits versteht und was nicht und dich nicht von einer Norm beeinflussen lässt.
Das heißt zuallererst einmal: Ab wann dein Kind Regeln versteht, darfst du für dein Kind herausfinden. Probier es aus. Etabliere immer mal wieder Regeln und beobachte, wie es darauf reagiert. Du wirst intuitiv wissen, ob dein Kind die Regel schon versteht oder nicht. Und wenn du das beobachtest, wirst du auch nicht an den Punkt kommen, an dem du dein Kind ungerechterweise beschimpfst, weil es sich mal wieder nicht an eine Regeln gehalten hat, obwohl es sie noch gar nicht verstehen kann. Denn du bleibst in Kontakt mit deinem Kind.
Wenn wir Regeln einmal als etwas definieren, was eine Regelmäßigkeit hat, wird schnell klar, das Kinder schon sehr früh Regeln verstehen. Denn sie sind in der Lage Regelmäßigkeit zu erkennen und sich an Rituale zu gewöhnen. Auch das sind Regeln, die den Tagesablauf strukturieren. Fokussiere dich am Anfang deshalb darauf, Regeln in Form von regelmäßigem Verhalten vorzugeben. Denn Kinder reagieren gerade in den ersten Jahren mehr auf Verhalten, das sie beobachten oder erfahren, als auf Erklärungen.
Die Regel, dass die Kinder um 20 Uhr im Bett sein sollen, kann also durch ein konsequentes Umsetzen gerade mit Kleinkindern leichter und früher gelernt werden, als durch lange Erklärungen, die das Kind noch nicht greifen kann.
Dafür gibt es keine Altersuntergrenze. Was immer in dem Alter des Kindes relevant ist, kann durch ein regelmäßiges Umsetzen oder ein regelmäßiges Eingreifen zu einer Regeln im Familienalltag werden. Denn Kinder fragen vom ersten Tag ihres Lebens: Wie funktioniert diese Welt? 

Welchen Unterschied gibt es bei Mädchen und Junge in der Erziehung? 2018-07-10T07:46:29+00:00

Vorab der Hinweis, dass natürlich jedes Kind immer individuell ist. Grundsätzliche Unterschiede zwischen Mädchen und Junge in der Erziehung sind im Einzelfall u.U. verschoben. Trotzdem hier ein paar Unterschiede, auf die man in der Erziehung achten kann.

Zunächst einmal sollten Jungs von Anfang an besonders viel emotionale Sicherheit, liebevolle und fürsorgliche Zuwendung, Wertschätzung und Anerkennung erfahren – auch oder besondern von ihren Vätern. Natürlich brauchen auch Mädchen diese Zuwendung. Doch erstens bekommen sie sie meistens intuitiv schon mehr und zweitens haben sie durch etwas geringere Entwicklungsherausforderungen im Mutterleib schon von Geburt an einen stärkeren inneren Halt und innere Ruhe. Ein Mädchen, dass im Mutterleib große Entwicklungsaufgaben bewältigen musste, um sich gesund zu entwickeln hat hier u.U. die gleichen verstärkten Bedürfnisse nach Verbundenheit, Nähe und Fürsorge.
Wir sollten uns also nicht von dem allgemeinen Sichtweise leiten lassen, dass Jungs das starke Geschlecht wären. Denn das könnte dazu führen, dass ihnen genau das verwehrt wird, was sie doch so dringend brauchen.
Je älter ein Junge wird, desto wichtiger wird es, dass er euch seine Fähigkeiten beweisen kann. Besonders bei Jungs sollte man so früh wie möglich darauf achten, sie im Haushalt und Familienalltag mithelfen zu lassen. Da sie durch ihre Vorbedingungen im Mutterleib, die durch das fehlende x-Chromosom etwas schwieriger waren, ihren Halt stärker im Außen suchen als Mädchen, sollten wir ihnen die Chance geben, sich als wichtiger Teil der Gemeinschaft wahrzunehmen. Sie dürfen erfahren, dass sie etwas beitragen können zum gemeinschaftlichen Leben.
Bei Mädchen hingegen sollten wir von vornherein darauf achten, dass wir sie nicht limitieren. Unbewusste Verhaltensweisen von Eltern, Erziehern und Lehrern sorgen dafür, dass Mädchen oft vermittelt wird, dass sie in bestimmten Bereichen nicht so stark sind, wie Jungs. Oftmals wird Mädchen z.B. körperlich weniger zugetraut. Eine Mädchen wird u.U. schneller von einem Baum runtergeholt auf dem sie gerade klettert, als ein Junge. „Der macht das schon und wenn er sich weh tut, steht er einfach wieder auf. Er ist ja hart im nehmen.“ „Was ist, wenn sie runterfällt und sich weh tut?“.

Trau deinem Kind viel zu – egal ob Junge oder Mädchen. Und mach dir bewusst, wo du deinem Kind vielleicht weniger zutraust, weil es ein Junge oder ein Mädchen ist.

Wie kriege ich keine Schwangerschaftsstreifen trotz schwachem Bindegewebe? 2018-06-22T16:22:44+00:00

Keine Schwangerschaftsstreifen trotz schwachem Bindegewebe? Ist das möglich? Laut Internet lassen sich Schwangerschaftsstreifen nicht verhindern, wenn genetisch ein schwaches Bindegewebe vorliegt. Dabei wird allerdings übersehen, dass sich Gene wie ein Lichtschalter ein und ausschalten lassen. Und zwar durch Gedanken, Handlungen und äußere Umstände.

Unter äußere Umstände fällt z.B. deine Ernährung. Eine gesunde Ernährung sorgt dafür, dass deine Zellen mit all den Stoffen versorgt werden, die sie für die Dehnbarkeit brauchen. Gifte hingegen erzeugen Stress und schwächen das Bindegewebe.

Für Handlungen um keine Schwangerschaftsstreifen zu bekommen, gibt es im Netz eine große Auswahl an Inspiration: Cremes, Öle, Zupfmassage. Ich möchte hier noch die Bauchatmung ergänzen. Wenn du immer mal wieder tief in deinen Bauch atmest, kann sich dein Bindegewebe schonmal sanft auf den nächsten Dehnungsschub einstellen. So kannst du die Wahrscheinlichkeit enorm erhöhen, keine Schwangerschaftsstreifen zu bekommen trotz schwachem Bindegewebe. Denn Dehnungsstreifen entstehen besonders dann, wenn die Haut zu schnell gedehnt wird.

Doch sowohl bei äußeren Umständen als auch bei den Handlungen dürfen wir nicht vergessen, mit welcher inneren Haltung wir sie ausführen. Angst vor Schwangerschaftsstreifen erzeugt Stresshormone, die eine Anspannung des Bindegewebes bewirken.

Fokussiere dich also bei jeder Handlung darauf, wie elastisch dein Bindegewebe ist. Nimm wahr wie viel Platz es für den nächsten Wachstumsschub deines Kindes bietet. Ersetze die Namen von „Streifenfrei“-Cremes durch Schöner Baby-Bauch oder Elastischer Babybauch, damit dich die Worte in die Freude bringen statt in die Angst.

Mach dir bewusst, dass dein Körper seine eigene Geschichte schreibt unabhängig von den Erfahrungen anderer im Internet oder in deiner Familie. Ich kann von mir definitiv sagen, dass ich das Gen für ein schwaches Bindegewebe aus meiner Familie geerbt habe. Und in der Pubertät ist es auch aktiviert worden. In der Schwangerschaft habe ich trotzdem keine Schwangerschaftsstreifen trotz schwachem Bindegewebe gehabt und mein Bindegewebe war elastisch genug, um Platz zu schaffen für ein 3920g Baby.

Hab Vertrauen in deinen Körper. Er kann Wunder bewirken.

Wie werde ich die panischen Angst vor Schwangerschaftsstreifen los? 2018-06-22T13:13:37+00:00

Eine Angst entsteht dadurch, dass du von einem negativen Ausgang ausgehst. Die panische Angst vor Schwangerschaftsstreifen entsteht also dadurch, dass du Bilder von der Zukunft hast, in denen du deinen Bauch anschaust und dein persönliches Horrorscenario siehst. Dein Gehirn darf lernen, das positive Ergebnis zu sehen, wenn du an die Zukunft denkst: z.B. deinen schönen, straffen Bauch nach der Schwangerschaft oder deinen kugelrunden, wundervollen Babybauch umgeben von elastischer Haut.

Um das zu trainieren solltest du bei allen Tätigkeiten, die du für deinen Bauch tust (einölen, Zupfmassage, Bauchatmung, Heiß-Kalt-Duschen,…) dich auf all die Anzeichen fokussieren, die dir zeigen, wie elastisch und schön deine Haut ist. Dadurch wird sich die panische Angst vor Schwangerschaftsstreifen auflösen.
Besonders bei der Zupfmassage fand ich es erstaunlich, wie meine Haut immer wieder mitgewachsen ist. Obwohl der Bauch immer größer wurde, konnte ich die Haut trotzdem noch etwas weiter Dehnen. Das gleiche habe ich bei der Bauchatmung erlebt. Auch ein ziehen in der Haut bei der Bauchatmung oder der Zupfmassage kannst du als Zeichen dafür nehmen, dass du dein Bindegewebe auf sanfte weise wieder ein Stück dehnbarer gemacht hast.
Dieser neue Fokus ist nicht nur wichtig, um deine Angst vor Schwangerschaftsstreifen in Vertrauen in deinen Körper umzuwandeln, sondern auch dafür, Schwangerscahftsstreifen vorzubeugen. Denn das Bindegewebe reagiert auf Stress mit Anspannung und das ist Kontraproduktiv für die Elastizität.

Wie kriege ich meine alte Figur nach der Geburt zurück? 2018-06-22T16:35:45+00:00

Ist es möglich die Figur wie vor der Schwangerschaft wiederzuerlangen oder ist es normal, dass die Figur nach der Schwangerschaft ruiniert ist? Um möglichst schnell deine alte Figur nach der Geburt wiederzuerlangen, ist das wichtigste erstmal Entspannung. Durch Entspannung für Körper und Geist bildet sich die Muskulatur schneller zurück, etwaige Wunden verheilen besser und der Körper lässt unnötig gewordene Fettreserven schneller los.
Und dann schenke deinem Körper ganz viel Liebe. Je mehr du dich darauf konzentrierst, was für großartige Arbeit dein Körper jeden Tag leistet und du all die Schönheit an dir erkennst, anstatt jeden Tag vor dem Spiegel zu stehen und dir den Wabbelbauch vor Augen zu halten, desto schneller wird dein Körper wieder zu seiner alten Figur zurückfinden.
Denn dein Körper reagiert auf die Energie deiner Gedanken. Dankbarkeit und Selbstliebe erzeugen Stärke, aktivieren damit erwiesenermaßen die Selbstheilungskräfte, sorgen für Entspannung und Raum zur Rückbildung und steigern die Motivation für eine bessere und gesündere Ernährung.
Selbstkritik erzeugt Stress, der den Körper schwächt, u.U. zu Frustessen führt und Anspannung in den Muskeln bewirkt, die die Rückbildung verlangsamt.
Je entspannter und liebevoller du mit deinem Körper umgehst, desto mehr nutzt du die starke Verbindung von Körper und Geist, um wieder fit zu werden und ganz schnell wieder dahin zu kommen, dass du mit der Rückbildung starten kannst.
Anders ausgedrückt: Der schnellste Weg, um zu einer körperlichen Form zu finden, in der du dich vollkommen wohl fühlst, ist es, dich bereits jetzt vollkommen wohl zu fühlen. Dein Körper wird darauf reagieren und alles loslassen, was er nicht mehr braucht, um es durch Stärke, Energie und Gesundheit zu ersetzen.

Was ist, wenn ich es nicht schaffe, die Inhalte von einer Woche durchzuarbeiten? 2018-09-24T14:16:47+00:00

Kein Problem! Da wir wissen, dass man im Familienleben flexibel sein muss, bleiben natürlich alle Inhalte für dich zugänglich. So kannst du den Kurs in deinem ganz eigenen Tempo durchlaufen. Ganz ohne Zeitdruck und genauso, wie es für dich passt.

Lässt sich euer Erziehungskonzept mit anderen Erziehungskonzepten vereinbaren? 2018-09-24T14:16:41+00:00

Ein klares JA! Unser Kurs ist so aufgebaut, dass du die Inhalte individuell auf deine Vorstellung von Familienleben anpassen kannst. Alles was dir wichtig ist, findet in unserem Kurs seinen Platz.

Wir sind keinem speziellen Erziehungskonzept verschrieben. In unserem Kurs findest du viele universell anwendbare Strategien, die sich mit bedürfnisorientierter Erziehung, artgerechter Erziehung, autoritativer Erziehung, bindungsorientierten Modellen.

Wir vermitteln kein Modell sondern wollen dich dabei unterstützen, das perfekte Modell für deine Familie zu finden. Natürlich lassen sich Ideen aus anderen Modellen damit vereinbaren.

Ich habe wenig Zeit. Wie viel Zeit muss ich am Tag in den Kurs investieren? 2018-09-24T14:16:22+00:00

Jeder Familienalltag ist anders und daher haben wir uns dazu entschlossen, dir den gesamten Kurs ohne Zeitlimit zur Verfügung zu stellen. Du kannst frei entscheiden wieviel Zeit du jeden Tag investierst. Ob 15 Minuten, 30 Minuten oder auch 1 Stunde am Tag, nur du weißt wieviel Zeit dein Familienalltag hergibt.

Viele Inhalte stellen wir dir als Audio zur Verfügung. Das heißt, du kannst sie ganz einfach nebenbei hören, während du deinem Alltag nachgehst. Also brauchst du für das Lernen der Theorie keine Zusatzzeit in deinem Alltag freischaufeln.

Wie du die Erziehung deines Kindes spielend meisterst.

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